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Wie angekündigt hat Navios Maritime Partners die ersten fünf Schiffe vom insolventen Rickmers Maritime Trust übernommen. Für die an MOL vercharterten Frachter werden 59 Mio. € fällig.

Navios hatte vor mehr als vier Wochen die Übernahme aller 14 Panamax- und Subpanamax-Containerschiffe verkündet. Die fünf Einheiten mit je 4.250 TEU sind bei MOL beschäftigt, die Charterverträge mit einer Netto-Tages-Charter von 26.850 $ enden erst 2018 bzw. Anfang 2019.

Mit der von Navios gezahlten Summe würden Kreditverbindlichkeiten bei einem Bankenkonsortium unter Führung der BNP Paribas abgelöst, teilte RMT jetzt mit. Die Schulden belaufen sich auf 34,3 Mio. $.

Navios Partners will nach eigenen Angaben diese Schiffe an die hundertprozentige Tochtergesellschaft »Navios Partners Containers Inc.« weiterverkaufen. Eine »dritte Partei« habe aber die Möglichkeit, bis zu 25% der Anteile an Navios Partners Containers zu erwerben.

Die gesamte Flotte von RMT, die zum Verkauf steht, umfasst 14 Containerschiffe, darunter 11 Frachter mit je 4.250 TEU und drei mit 3.450 TEU. Das Durchschnittsalter der Flotte beträgt 9,5 Jahre. Neben den fünf MOL-Schiffen sind fünf weitere im Spotmarkt aktiv, vier Schiffe liegen derzeit beschäftigungslos auf.

Die anderen neun Schiffe wurden von einem weiteren Bankenkonsortium unter Führung er HSH Nordbank finanziert. Ihr Verkauf soll in den nächsten Tagen erfolgen, heißt es.