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Die britische Klassifikationsgesellschaft Lloyd’s Register unterstützt künftig das Projekt zum Bau eines Auto-Carriers unter Segeln.

Unter Federführung des Hamburger Startups »Sailing Cargo« soll das weltweit größte Segelfrachtschiff gebaut werden. Projektname: »Quadriga Trading«. Das 170 m lange Schiff soll 1.700 und 2.000 Autos transportieren können. Für den Antrieb sorgen wahlweise Segel an vier DynaRig-Masten oder ein Hybrid-System aus Dieselmotoren und optionalem Batteriesystem für Spitzenbelastungen.

Ursprünglich hatte der VW-Konzern das Vorhaben unterstützt, war jedoch zu Beginn des Jahres überraschend ausgestiegen. Stattdessen würden jetzt LNG-Projekte verfolgt, hieß es damals.

Mit Lloyd‘s Register hätte Firmengründer Uwe Köhler neben der Döhle-Gruppe einen weiteren strategischen Partner: »Das Quadriga-Projekt vereint traditionell bewährte Systeme mit modernster Technologie und zielt darauf ab, eine Lösung zur Reduzierung der CO2-Emissionen zu schaffen.«

Die LR-Experten sollen während der Entwurfs- und Spezifikationsarbeiten beraten und die Bauaufsicht wie auch Abnahme übernehmen. Man werde darauf achten, die höchsten technischen und umweltrelevanten Standards zu gewährleisten.