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Mit der »Snow Crystal« ist der jüngste Neubau der deutsch-niederländischen Werftgruppe Ferus Smit vom Stapel gelaufen – traditionell quer.

Der Minibulker mit der Neubaunummer 445 wird am Stammsitz in Westerbroek gefertigt. Ferus Smit ist dort – ebenso wie bei der Schwesterwerft im ostfriesischen Leer – auf Querstapelläufe spezialisiert.

Die »Snow Crystal« ist der erste von zwei Neubauten einer kleinen Serie, die die schwedische Reederei Erik Thun AB, ein langjähriger Kunde, geordert hat. Die beiden Bulker sollen die mittlerweile rund 20 Jahre alten »Snowstar« und »Icestar« ersetzen. Der zweite Neubau wird eine Schwester der »Snow Crystal « sein, allerdings um 15 m verlängert, wie Ferus Smit bestätigte.

Die Neubauten 445 und 446 sind Minibulker mit zwei Laderäumen und Eisklase 1A. Sie sind speziell für Transporte in die Ostsee-Region konzipiert. So sind sie lediglich 13,35 m breit. Dadurch kann zumindest die etwas kürzere »Snow Crystal« die Schleusen im schwedischen Trollhättä-Kanal passieren.

Bei einer Länge von 89 bzw. 100,6 m und einem Tiefgang von 7,23 m bzw. 6,91 m haben die beiden Bulker eine Tragfähigkeit von 5.680 bzw. 6.550 Tonnen. Die Ladekapazität liegt bei 207.000 und 264.000 cft. Angetrieben werden sie von einer 1.950 kW leistenden Wärtsilä-Hauptmaschine.

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