Rychly, Leonhardt & BLumberg, MPC
Christian Rychly wechselte zum Jahreswechsel von Leonhardt & Blumberg zu MPC (Archiv-Foto: DNV GL)
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Bei der MPC-Gruppe dreht sich das Personalkarussell nach dem Abgang von Peter Ganz weiter: Christian Rychly wird zum Jahreswechsel neuer Geschäftsführer der MPC Maritime Holding.

Rychly, derzeit noch Geschäftsführer bei der Hamburger Reederei Leonhardt & Blumberg, bestätigte der HANSA den Wechsel. Er war seit 19 Jahren bei L&B tätig. Mit Beginn des kommenden Jahres wird Rychly als Geschäftsführer der MPC Maritime Holding gemeinsam mit Michael Silies für sämtliche Schifffahrtsaktivitäten der MPC-Gruppe verantwortlich sein. Weitere Details über die künftige Aufgabenverteilung sind noch nicht bekannt.

Der Wechsel erfolgt damit direkt im Anschluss an eine weitere Personalie im Hause MPC, die zuletzt bekannt wurde: Peter Ganz, für den Bereich Shipping verantwortlicher Vorstand der MPC Capital AG, verlässt die Gesellschaft. Den Bereich Shipping werde künftig Constantin Baack verantworten, CFO der MPC Capital-Gruppe.

Peter Ganz, Constantin Baack
Peter Ganz (li) und Constantin Baack (Fotos: MPC)

Peter Ganz habe in in den letzten zwei Jahren wesentlich zur Neuausrichtung des Schifffahrtsbereiches in der MPC Capital beigetragen. Er werde nach seinem Ausscheiden zum Ende des Jahres der Gesellschaft weiterhin beratend zur Seite stehen, teilte MPC Capital mit. Der Vertrag läuft zum 31. Dezember aus. Ganz war Anfang 2016 zu MPC gekommen. Zuvor hatte er sechs Jahre lang als CFO dem Vorstand von Hapag-Lloyd angehört.

Die im Frühjahr initiierte MPC Container Ships AS konnte innerhalb weniger Monate rund 450 Mio. $ am Kapitalmarkt in Oslo einsammeln und eine Flotte von inzwischen mehr als 30 Containerschiffen im Feeder-Segment aufbauen. Ein Großteil der Schiffe werde von MPC Capital gemanagt.

Dem Vernehmen nach war zuletzt für 130 Mio. $ die komplette Feeder-Containerflotte der koreanischen Cido Shipping (10 Schiffe) gekauft worden. Außerdem sollen ein weiteres Dutzend deutsche Banken-Schiffe durch MPCC übernommen werden. Die Flotte würde damit auf gut 50 einheiten anwachsen. Strategisches Ziel bis zu einem möglichen Börsengang in New York sind 100 Schiffe.

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