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Das Land Niedersachsen hat sich mit der DB Netz AG auf die Vorfinanzierung des Neubaus der Friesenbrücke verständigt. Bis zum Herbst 2024 soll es wieder eine ununterbrochene Schienenverbindung zwischen Leer und Groningen geben.

Wirtschaftsminister Olaf Lies werde in den kommenden[ds_preview] Tagen die entsprechende Vereinbarung unterzeichnen, heißt es. Damit sei ein weiterer wichtiger Baustein erreicht.

Am 28. August 2017 hatten der Bund, das Land und die DB Netz AG eine Einigung über die Finanzierung eines modernen Teilneubaus der Friesenbrücke erzielt. Ein Baustein dieses Finanzierungsmodells ist die Vorfinanzierung von bis zu 30 Mio. € für die Planung und Realisierung des Vorhabens. Mit dieser Vereinbarung will das Land sicherstellen, dass die ursprünglich für den »schlichten« Wiederaufbau der Klappbrücke vorgeschossenen Mittel nun auch für eine moderne Drehbrücke verwendet werden können.

»Wir versetzen damit die Deutsche Bahn in die Lage, die Planungen für dieses Vorhaben ohne weitere Verzögerungen voranzutreiben. Ich setze mich mit Nachdruck dafür ein, dass die Fertigstellung der Friesenbrücke und damit die Wiederaufnahme einer ununterbrochenen Schienenverbindung zwischen Leer und Groningen bis zum Herbst 2024 erfolgen kann«, betonte Minister Lies. Die Entscheidung für die moderne Drehbrücke sei »absolut richtig und notwendig«.

Eine verbindliche Vereinbarung zwischen dem Bund und der DB Netz AG über die Finanzierung der Mehrkosten von 20 Mio. € soll im kommenden Jahr geschlossen werden. Zunächst müssen die haushaltsrechtlichen Voraussetzungen im Bundeshaushalt geschaffen werden. Das Land hat einen Zuschuss in Höhe von 5 Mio. € als seinen Beitrag zur Finanzierung der Mehrkosten zugesichert.

Lies: »Wir sind als Land zwar nicht zuständig, aber es ist mir ein sehr großes Anliegen, dass es zügig mit dem Teilneubau voran geht. Das erwarten die betroffenen Bürgerinnen und Bürger, aber vor allem auch unsere niederländischen Freunde.«