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Die »neue« Hafengruppe North Sea Port – bestehend aus den Standorten Gent, Terneuzen und Vlissingen – hat kurz nach der Fusion ihre erste Bilanz vorgelegt.

Obwohl das vergangene Jahr noch nicht in die Geschichte des fusionierten Hafens eingehen wird – Startschuss war Anfang 2018 – übernahm die neue Gesellschaft bereits die Präsentation der Geschäftszahlen. Das Ergebnis: wenn die Gruppe schon länger bestanden hätte, wäre 2016 mit 66,6 Mio. t Umschlag das beste Jahr überhaupt gewesen.

Das Wachstum liegt laut einer aktuellen Mitteilung bei 6,9%. Auf das Segment »Inland Navigatin Cargo« entfallen 56,6 Mio. t. Insgesamt  gingen somit 123,1 Mio. t über die Kaikanten. 71 % des Umschlags waren Importe, 29 % Exporte.

Bulk-Segment im Fokus

Foto: Port of Ghent

Das Bulk-Segment ist das mit Abstand wichtigste, vor allem der Umschlag von Eisenerz, Kohle, Getreide und Düngemittel. 47% des Gesamtvolumens entfallen darauf. Weitere 29 % entfallen auf flüssige Güter, 17 % auf konventionelles Stückgut und 2 % auf Container.

Bezogen auf die Handelsrelationen liegt Europa aufgrund des starken Shortsea-Charakters der Häfen auf Rang eins mit 61 % . Es folgen Nord- und Südamerika (15 und 14%), Afrika (5%) Asien (3 %) und Ozeanien (2 %).

Wachstum in Gent und für Zeeland

Für die Zeeland-Gruppe wird ein Umschlag von 34,1 Mio. t gemeldet, vor allem dank eines stärkeren zweiten Halbjahrs. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet das ein Wachstum von 2,7% und »das drittbeste Ergebnis« überhaupt.

In Gent wurden 32,5 Mio. t abgefertigt, womit 2017 ein Rekordjahr war. 11,7 % Wachstum basieren vor allem auf dem Ergebnis im Dry-Bulk-Sektor. Zu den 32,5 Mio. t im Seeverkehr kommen weitere 23 Mio. t im Hinterland-Geschäft.