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Norwegens größtes Kreditinstitut, die DNB, hat ihren Gewinn im 4. Quartal um 19% gesteigert. Ein Grund: eine sinkende Risikovorsorge, auch im Schifffahrtsportfolio.

Eine Erholung auf den für die DNB wichtigen Offshore- und Schifffahrtsmärkten hat die Risikovorsorge bei der DNB deutlich reduziert. Das ausfallgefährdete Kreditvolumen sank im Verlauf des 4. Quartals 2017 um rund 1 Mrd. $ (8,4 Mrd. NOK) von 25,7 Mrd. NOK auf 17,3 Mrd. NOK, teilte die Bank mit.

Gleichzeitig stieg der Nettogewinn von 5,14 Mrd. NOK auf 6,13 Mrd. NOK an. Analysten hatten dagegen 5,22 Mrd. NOK erwartet, die Prognosen wurden damit weit übertroffen.  beating the average NOK5.22 billion forecast from analysts polled by FactSet.

Die Risikovorsorge sank im 4. Quartal noch einmal beträchtlich – von 1,75 Mrd. NOK auf 402 Mio. NOK. Darunter entfielen 844 Mio. NOK auf das Segment Schifffahrt, Offshore und Logistik, deutlich mehr als im 3. Quartal (238 Mio. NOK). Im Jahresvergleich sank der Summe der Wertberichtigungen allerdings erheblich von fast 3 Mrd. NOK auf 1,7 Mrd. NOK.

Die DNB rechnet nach eigenen Angaben mit einem Zuwachs des Kreditvolumens um 3% in diesem Jahr und um 4% in 2019. Das Schifffahrtsportfolio soll dagegen weiter schrumpfen.