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Die Deka hat pünktlich zu ihrem 100-jährigen Jubiläum einen Rekordabsatz erzielt: Die Nettovertriebsleistung stieg im Berichtsjahr um mehr als 50% auf 25,7 Mrd. € (2016: 16,9 Mrd. €). Schiffskredite wurden dagegen um weitere 25% reduziert.

Die Investmentgesellschaft der Deutschen Sparkassen verwaltet Assets im Wert von 282,9 Mrd. € – ein Anstieg um rund 26 Mrd. € gegenüber dem Vorjahr. Das Wirtschaftliche Ergebnis der Deka-Gruppe übertraf mit 449 Mio. € den Vorjahreswert (415 Mio. €) um 8%. Wesentliche Treiber waren ein gestiegenes Provisionsergebnis und verringerte Zuführungen in die Risikovorsorge im Kreditgeschäft.

Die harte Kernkapitalquote belief sich zum Jahresende unverändert auf 16,7%. Der Risikovorsorgebedarf, vornehmlich für Altkredite aus Schiffsfinanzierungen, lag mit 18 Mio. € deutlich unter dem des Vorjahres (210 Mio. €). Die Erträge der Deka-Gruppe nahmen um 6,4% auf 1,5 Mrd. € zu.

Das Geschäftsfeld Finanzierungen einschließlich der Schiffskredite wies ein Brutto-Kreditvolumen von 21,6 Mrd. € (Ende 2016: 21,7 Mrd. €) aus. 3,9 Mrd. € entfielen auf Transportmittelfinanzierungen (Ende 2016: 4,6 Mrd. €) einschließlich der Schiffskredite.

Die Schiffsfinanzierung ist bei der Deka in zwei Portfolios zu finden. Im aktiven Bestand sind es 0,9 Mrd. €. Dazu kommt das sogenannte Legacy-Portfolio, das vorwiegend Kredite enthält aus der Zeit vor 2010 enthält, und das im vergangenen Jahr überplanmäßig auf 0,4 Mrd. € abgebaut wurde. Darin enthalten sind weitere 0,3 Mrd. € an Schiffsfinanzierungen. In Summe umfasst das Portfolio der Deka noch 1,2 Mrd. € (Vorjahr: 1,6 Mrd. €).