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Die weltgrößte Bulk-Reederei Oldendorff Carriers (Lübeck/Hamburg) will ihre Flotte sukzessive mit Ballastwasserbehandlungssystemen ausrüsten. Partner ist ein Unternehmen aus Griechenland.

Noch in diesem Sommer soll eine erste Testinstallation erfolgten, teilt Oldendorff mit. Bei einem erfolgreichen Ergebnis sollen im Jahresverlauf 2019 dann zahlreiche Schiffe ein Ballastwasserbehandlungssystem erhalten. Mit rund 700 Schiffen im Management ist Oldendorff der weltweit größte Bulk-Reeder.

Oldendorff, Erma First
Oldendorff installiert Anlagen zur Ballastwasser-Behandlung (Foto: Erma First)

Man habe verschiedene Hersteller und ihre Konzepte eingehend geprüft, teilte die Reederei mit. Die Wahl sei schließlich auf Erma First (Athen) aus Griechenland gefallen. Deren Anlagen seien nicht nur kompakt, flexible und verbrauchsarm, das Unternehmen habe sich zudem besonders professionell dem Anliegen von Oldendorff  gewidmet, heißt es. Die Anlagen seien sowohl von der IMO als von der US Coast Guard zertifiziert worden und damit in nahezu allen Fahrtgebieten einsetzbar.

Das Internationale Übereinkommen von 2004 zur Kontrolle und Behandlung von Ballastwasser und Sedimenten auf Schiffen ist seit dem 8. September 2017 in Kraft. Es gilt verbindlich für Neubauten und regelt die Ausrüstungspflicht für Bestandsschiffe entsprechend ihres Alters.