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AIDA Cruises erweitert ihre Flotte ab 2019 um ein weiteres Schiff. Die »AIDAmira« kommt von der Konzernschwester Costa Cruises und soll im sogenannten »Selection«-Programm eingesetzt werden.

Bei dem Schiff handelt es sich um die heutige »Costa neoRiviera«, die im kommenden Jahr zu der Rostocker Reederei wechseln wird. Beide Unternehmen gehören zur weltgrößten Kreuzfahrtgruppe Carnival (USA).

Die neue »AIDAmira« passe aufgrund ihrer Größe und Bauart hervorragend in die Reihe der bisherigen drei Selection-Schiffe »AIDAaura«, »AIDAcara« und »AIDAvita«. Diese drei Schiffe reisen seit 2017 auf längeren, außergewöhnlichen Routen und haben bereits mehr als 157.000 Gäste begeistert.

Die »Costa neoRiviera« wurde 1996 bei der französischen Werft Chantiers de l’Atlantique bestellt und 1999 abgeliefert. Es war für Festival Cruises und danach für Ibero Cruceros in Fahrt, bis die spanische Reederei von Costa Cruises übernommen wurde. Bei 216 m Länge kommt es auf eine Vermessung von 48.200 BRZ.

Bevor die »AIDAmira« unter ihrem neuen Namen auf große Fahrt geht, soll das Schiff aufwendig umgebaut und neu gestaltet werden, heißt es bei AIDA. Auf dem großzügigen Sonnendeck wird es künftig zwei große Pools und zwei Whirlpools geben. Von den 624 Kabinen sind 96 als Suiten vorgesehen, davon 80 mit Balkon. In sechs Bars und sechs Restaurants werden die Gäste kulinarisch verwöhnt. Costa Crociere bietet das Schiff mit 530 Kabinen und 94 Suiten mit eigenem Balkon an.

Die erste Reise ist ab 4. Dezember 2019 ab Palma de Mallorca geplant. Erstmals geht es dabei nach Südafrika. Start- und Zielhafen der 14-tägigen Kreuzfahrt ist Kapstadt, weitere Häfen sind Durban, East London und Lüderitz am Rande der Namib-Wüste.

Noch vor der »AIDAmira« stößt die »AIDAnova« als Neuzugang zur Flotte hinzu. Sie entsteht auf der Meyer Werft als erstes LNG-Schiff der Reederei und wird bereits im November 2018 in Dienst gestellt. Im Frühjahr 2021 und 2023 folgen zwei weitere Schwesterschiffe. Damit wird die AIDA Flotte dann insgesamt Schiffe umfassen.