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Eine Schlechtwetterphase Ende Mai hat die Bedingungen für die Bergung der bei Neukaledonien gestrandeten »Kea Trader« abermals verschlechtert. Starke Wellen am Durand Reef haben den vorderen Teil des Wracks verschoben.

Wellen machen »Kea Trader« zum Trümmerhaufen

Der Bug neigt sich damit nun um 18 Grad zur Seite. Die Verwaltung des französischen Überseegebiets Neukaledonien, in dessen Nähe das Containerschiff auf das Riff lief, meldete nun, dass das ein Besteigen beider Teile des Wracks »unter akzeptablen Sicherheitsbedingungen als schwierig« erachtet werde.

Diese Situation führe zu einer Neubewertung der Prioritäten. Die Entfernung von Trümmern, die auf dem Riff verstreut seien, sei sowohl mit Blick auf die Vermeidung weiterer Umweltverschmutzung als auch zur Vorbereitung der Ankunft schweren Geräts »kurz- und mittelfristig die bevorzugte Aufgabe«. Dieses Ziel ermögliche es, die Ressourcen, die von der Bergungsfirma Shanghai Salvage Company (SSC) mobilisiert würden, bestmöglich zu nutzen und die Risiken im Zusammenhang mit den Arbeitsbedingungen am Riff zu begrenzen. Es sei möglich, an Bord des Wracks zu gehen, solche Operationen würden jedoch nur unter besonders günstigen Wetterbedingungen durchgeführt, heißt es.

Wellen machen »Kea Trader« zum Trümmerhaufen
Foto: SSC

Der neue Plan für die Wrackbeseitigung nach dem Zyklon »Hola« unter Berücksichtigung der großen Veränderungen, die das Wrack erlitten hat, befinden sich in der Entwicklung. Dieser Plan beinhalte die »Mobilisierung neuer schwerer Ressourcen, deren Gestalt Gegenstand komplexer technischer Studien« sei, heißt es. Die Durchführbarkeit, aber auch die Umweltauswirkungen dieses neuen Plans müssten im Mittelpunkt des Validierungsprozesses stehen.

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