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Der dänische Logistik-Dienstleister hat ein neues Rekordergebnis vorgelegt. Die Seefracht wächst zwar weniger als die Luftfracht, entwickele sich aber über Marktniveau.

Wie DSV jetzt mitteilte, legten die Umsätze im ersten Halbjahr von 37,15 Mrd. DKK (4,99 Mrd. €) auf 37,87 Mrd. DKK zu. Der operative Gewinn wuchs von 8,44 Mrd. auf 8,57 Mrd. DKK. Unter dem Strich bleibt ein Plus von 1,96 Mrd. DKK – nach 1,41 Mrd. DKK im Vorjahreszeitraum, wie aus dem aktuellen Geschäftsbericht hervorgeht.

CEO Jens Bjørn Andersen sagte: »Unser Finanzergebnis im zweiten Quartal hat ein Allzeithoch erreicht. Alle Segmente liefen gut.« Die aktuellen handelspolitischen Diskussionen und bereits eingeführten Zölle hätten bislang nur wenig Einfluss gehabt. »Auch für das zweite Halbjahr erwarten wir eine stabile Entwicklung«, so der Unternehmenschef weiter. Entsprechend den positiven Ergebnissen wurde auch der Ausblick für das Gesamtjahr angehoben. Der operative Gewinn wird mit 5,3 bis 5,6 Mrd. DKK erwartet, bislang hatte DSV 5,1 bis 5,4 Mrd. DKK angegeben.

Die größten Zugewinne am Marktanteil verzeichnete der Konzern in der Luftfracht. Insgesamt legte das Segment »Air & Sea« um 6,7% beim Umsatz zu. Zum Vergleich: Die Segmente »Road« und »Solutions« verzeichneten ein Plus von 3,9 und 9,8%.

Das Transportvolumen in der Luftfracht konnte allerdings mit 11% weit deutlicher gesteigert als auf See, wo man um 4% zulegte. Dennoch sind die Dänen nicht unzufrieden mit der Performance. »Wir gehen davon aus, dass wir somit leicht besser abgeschnitten haben als der Gesamtmarkt«, heißt es im Halbjahresbericht. Nach »eigenen Schätzungen« gab es dort ein Wachstum von 3%. DSV selbst profitierte am stärksten von Exporten aus der EMEA-Region. Weitere »starke« Geschäftsregionen seien der amerikanische Doppelkontinent und APAC (Asia Pacific) gewesen.