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Der Fährverkehr über die Elbe ist seit langen Jahren problematisch. So musste die Reederei Elb-Link die Route Cuxhaven-Brunsbüttel inzwischen wieder aufgeben. In Niedersachsen schaltet sich jetzt die Regierung ein.

Mit einem gemeinsamen Vorstoß – einem sogenannten Entschließungsantrag – haben sich die Regierungsfraktionen von SPD und CDU für die Wiedereinrichtung der Fährverbindung Cuxhaven-Brunsbüttel ausgesprochen.

Foto: Behling

»Die Elbfährverbindung wird von Pendlern in der Region ebenso benötigt wie für den Tourismus- und Güterverkehr – sie muss deshalb wieder eingerichtet werden«, erklärten Uwe Santjer, hafenpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion und der CDU-Abgeordnete Thiemo Röhler.

Der Cuxhavener Santjer betonte, man wolle eine nachhaltige, verlässliche und vor allem langfristige Sicherung der Elbquerung. Entsprechend müsse man das Projekt gemeinsam angehen. »Dazu müssen die verschiedenen Initiativen und Aktivitäten auf beiden Seiten der Elbe gebündelt werden. Die Menschen in der Region wollen diese Fährverbindung, das zeigt auch eine entsprechende Petition mit mehr als 5.000 Unterzeichner/innen«, so der SPD-Politiker.

Auch Röhler kommt aus Cuxhaven. Er zeigte sich außerordentlich optimistisch: »Wir können mit gutem Gewissen sagen, dass in den nächsten Wochen ein Neustart der wichtigen Fährverbindung gelingen kann. Mit der Fährverbindung schließen wir eine Lücke im norddeutschen Verkehr und bieten eine sinnvolle Alternative auf den Routen der Nord-Süd-Tangente in Europa.«

Zuletzt war das Projekt Elb-Link auf der Route unterwegs. Es gab allerdings immer wieder Schwierigkeiten, auch und vor allem finanzieller Art. Daher wurde die Verbindung, auch auf Druck von Banken, wieder eingestellt. Die beiden dort eingesetzten Schiffe sind mittlerweile verkauft und in Kanada beschäftigt.