Print Friendly, PDF & Email

Die Scorpio Group hat sich mit der Investition von 5 Mio. $ in Aktien die Kontrolle über Nordic American Offshore gesichert. Die Führungsriege von Scorpio übernimmt auch das Management.

Bisher hielt Nordic American Tankers etwa 16,1% an Nordic American Offshore (NAO), die Familie Hansson 13,5%, zusammen also rund 30 %. Nach der Investition in NAO durch Scorpio machen die NAT-bezogenen Anteile nur noch etwa 24% aus.

Emanuele Lauro (Foto: Scorpio)

Herbjørn Hansson, Chairman und CEO von Nordic American Offshore, tritt nach dem Einstieg Scorpios zurück – ein »natürlicher Schritt«, wie er sagt. Seine Rolle übernimmt Emanuele A. Lauro, Gründer, Chairman und CEO von Scorpio. Robert Bugbee fungiert als Präsident, er hat diese Funktion auch bei Scorpio Tankers, Vice President ist Fillipo Lauro, .COO wird der Scorpio-Bulkers-COO Cameron Mackey.

»In Zukunft freuen sich die Kollegen und ich darauf, uns stärker auf Tanker zu konzentrieren. Wir werden NAT weiter ausbauen«, erklärt Hansson und sagt im Vertrauen auf die neue Führung: »Scorpio verfügt über langjährige Erfahrung an den Kapitalmärkten und hat börsennotierte Unternehmen wie Scorpio Tankers und Scorpio Bulkers zu führenden Akteuren in ihren jeweiligen Segmenten aufgebaut.«

Den Zahlen für das dritte Quartal 2018 zufolge hat NAO 135 Mio. $ Schulden und eine Barreserve non nurmehr 6,6 Mio. $. Seit fast zwei Jahren hat die Reederei keinen Gewinn mehr gemacht. Scorpio will NAO den Angaben zufolge mit seinem Engangement »signifikant stärken und ausbauen«. Der Preis der Privatplatzierung beträgt 0,42 $ pro Aktie.

Management und Mitarbeiter von NAT arbeiten seit Langem mit den wichtigsten Führungskräften von Scorpio sowohl über das NAT/NAO-Büro in Monaco als auch mit den Führungskräften von Scorpio in New York zusammen – bislang unter dem Dach von OMI, Stamford, Connecticut.