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Die US-Küstenwache hat nach dem Brand auf dem Car Carrier »Sincerity Ace« vor Hawaii die Suche nach Überlebenden eingestellt. Bei dem Unglück starben fünf Seeleute.

Ein Besatzungsmitglied wird vermisst, vier Seeleute konnten bislang nicht geborgen werden, sie treiben leblos an der Unglücksstelle im Wasser. »Wir haben die aktive Suche eingestellt«, sagte Chief Petty Officer Dennis Vetrano in Honolulu. Dies sei immer eine schwierige Entscheidung. »Wir sprechen den Familien der von dieser Tragödie betroffenen Besatzungsmitglieder unser Beileid aus.«

Auf dem von MOL gecharterten Frachter (Baujahr 2009) war rund 1.800 sm von Hawaii entfernt ein Feuer ausgebrochen, das von der Besatzung nicht unter Kontrolle gebracht werden konnte. Sechzehn der 21 Besatzungsmitglieder konnten sich auf zur Hilfe geeilte Schiffe retten.

Der verlassene Autotransporter treibt mit Schlagseite nach Steuerbord weiter auf See, offenbar brennt er noch immer. Ein Bergungsplan werde in Abstimmung mit dem Eigner erarbeitet. Mehrere Schlepper seien auf dem Weg zum Havaristen, teilte die US Coast Guard mit.

Das unter Panama-Flagge fahrende Schiff war auf dem Weg von Yokohama (Japan) nach Honolulu (Hawaii). The »Sincerity Ace« wurde 2009 gebaut, ist 199 m lang und hat eine Kapazität für 6.400 Fahrzeuge. Die Ursache des Brandes ist noch ungeklärt.

Die Reederei Shoei Kisen Kaisha als Eigentümer des Schiffes koordiniere jetzt alle weiteren Aktionen. Die Überlebenden sollen an Land gebracht und die noch vermissten Seeleute geborgen werden. »Wir danken allen Besatzungen der Schiffe, die sich an der Such- und Rettungsaktionen beteiligt haben«, sagt Vetrano.