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Frontline hat seine Beteiligung an Feen Marine Scrubbers (FMSI) auf 28,9% erhöht. Die starke Scrubber-Nachfrage bringt die Reederei bei der Ausstattung eigener Schiffe damit in eine gute Position.

FMSI hatte zuvor 30,8% FMSI-Anteile von Bjørnar Feen gekauft. Frontline hatte im Sommer 2018 20% an FMSI übernommen. Robert Hvide Macleod, CEO von Frontline Management, sagte: »FMSI hat seit unserer ersten Investition Marktanteile gewonnen, und wir freuen uns, dass unsere Beteiligung an dem Unternehmen steigt. Abgesehen von potenziellen finanziellen Vorteilen hat unsere Beteiligung an FMSI es Frontline ermöglicht, kurzfristig hochspezifische Scrubber zu beschaffen, was unserer Meinung nach eine Herausforderung für viele Reeder darstellen wird, da die Frist für die Einhaltung der Schwefelemissionen näher rückt.«

FMSI wurde 2017 als Hersteller von Abgasreinigungssystemen (EGCs) gegründet. Das Unternehmen ist in Batam, Oslo, Singapur, Athen, Mumbai, Shanghai und Seoul vertreten und hat seit Beginn seiner Vertriebsaktivitäten Aufträge für mehr als 150 EGC-Systeme erhalten. Bis zum 3. Januar 2019 lieferte FMSI 45 EGCs und nahm 18 Systeme vollständig in Betrieb.

Als Reaktion auf die Marktnachfrage erhöht FMSI seine Produktionskapazität durch den Bau einer 40.000 m² großen Anlage in Batam, Indonesien. »Die neue Anlage, die im Februar 2019 in Betrieb gehen wird, wird die Produktionskapazität verfünffachen, während einige Hersteller aufgrund von Kapazitätsengpässen keine Scrubber-Aufträge annehmen können«, erklärt FMSI.

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