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Die KfW IPEX-Bank stellt mehrere Millionen Euro zur Finanzierung zweier weiterer Transportschiffe für Royal Arctic Line zur Verfügung. Ein großer Teil der Zulieferungen stammt dabei wieder aus Deutschland.

Bereits im November vergangenen Jahres war die Bau- und Endfinanzierung für zwei ähnliche Schiffe für die grönländische Reederei abgeschlossen worden, diese entstehen derzeit auf der spanischen Zamakona-Werft.

Nun gibt die Bank 16,43 Mio. € für den Bau der beiden jüngsten Schiffe bei der Nodosa Werft in Spanien. Ein großer Teil der Zulieferungen stammt laut KfW IPEX aus Deutschland. Die Sicherung dieses industriellen Zulieferanteils sei maßgeblich in Kooperation mit der German Maritime Export Initiative (GeMaX) erfolgt. Die Finanzierung ist mit einer Versicherung des spanischen staatlichen Exportkreditversicherers CESCE versehen, und bindet Mittel des spanischen CIRR (Commercial Interest Reference Rate) ein.

Modernisierung der RAL-Flotte

Die Schiffe sind für den ganzjährigen Einsatz zur Versorgung der Bewohner entlegener Siedlungen entlang der grönländischen Küste vorgesehen, die untereinander nicht über Land verbunden sind, und mit einer Spezialausstattung für diesen Einsatz optimiert. So verfügen die 36 m langen Schiffe über bordeigene Krane, höchste Eisklasse sowie über Kühlcontaineranschlüsse zum Transport tiefgekühlten Fischs für den Export. Zudem erfüllen sie auch die Anforderungen des New Polar Codes, der 2017 in Kraft getreten ist.

Andreas Ufer, Mitglied der Geschäftsführung der KfW IPEX-Bank, erklärt: »Wir freuen uns, die Flottenerneuerung unseres langjährigen geschätzten Kunden Royal Arctic Line weiter verlässlich zu unterstützen, und damit nicht nur einen Beitrag zur Versorgung der grönländischen Bevölkerung zu leisten, sondern auch zur Modernisierung der maritimen Infrastruktur des Nordmeers«.

Mit ihrer Ablieferung Ende 2020 bzw. 2021 sollen auch diese neuen Transportschiffe ältere Schiffe der Royal-Arctic-Flotte ersetzen.

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