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Deltamarin hat mit Rauma Marine Constructions (RMC) einen Vertrag über die Planung einer gasbetriebenen Autofähre für Kvarken Link unterzeichnet, einem finnisch-schwedischen Konsortium.

Der Auftrag hat einen Wert von und 4 Mio. € und umfasst die Grund- und Detailplanung für alle Bereiche des Schiffskörpers und der Maschine. Die Arbeiten sollen etwa 13 bis 14 Monate in Anspruch nehmen und in den Deltamarin-Büros in Finnland und Polen erfolgen, mit Unterstützung von Netzwerkunternehmen.

Die Fähre, die von Kvarken Link bereits im Januar angekündigt worden war, hat eine Frachtkapazität von 1.500 Lademetern für Lkw auf zwei Frachtdecks und kann zusätzlich 800 Passagiere aufnehmen. Sie sei so konzipiert, dass sie eine geringe Umweltbelastung verursache, da sie mit einer Dual-Fuel- und Batterielösung betrieben werde, so Deltamarin. Die Hauptbrennstoffquelle ist verflüssigtes Erdgas (LNG). Darüber hinaus sei das Schiff auch in der Lage, Flüssigbiogas (LBG) zu nutzen, so Deltamarin.

Um im Winter bei den schwierigen Eisverhältnissen der Region Kvarken selbständig zu navigieren, hat der Neubau eine Eisklasse von 1A Super. Die Fähre soll 2021 geliefert und täglich in der Region Kvarken zwischen den Städten Vaasa in Finnland und Umeå in Schweden eingesetzt werden.