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Der P&I- und Seekaskoversicherer Swedish Club hat 2018 mit einem Verlust von –5,2 Mio. $ abgeschlossen. Grund dafür war eine negative Rendite von –1,6% auf die Kapitalanlagen.

Schuld für den Verlust waren die starken Kursrückgänge an den Börsen zum Jahresende. Im Vorjahr hatte der Swedish Club dank sprudelnder Kapitalerträge noch einen statten Gewinn von 22,7 Mio. $ erzielt.

Im Kerngeschäft der Versicherung landete der Gegenseitigkeitsverein mit einer kombinierten Schaden-Kosten-Quote (Schäden und operative Kosten zu Prämieneinnahmen) von 99% noch knapp in den schwarzen Zahlen. Die Performance in den unterschiedlichen Bereichen (P&I, Seekasko) wurde nicht weiter aufgeschlüsselt. In der P&I-Versicherung zählen die Schweden mit rund 51 Mio. BRZ versicherter Tonnage (owned) zu den kleineren Clubs innerhalb der International Group of P&I Clubs.

Der tatsächliche Fehlbetrag, der aus den Rücklagen gedeckt werden muss, liegt aber noch höher als die ausgewiesenen 5,2 Mio. $. Grund: Darin ist noch nicht der Einnahmenausfall aufgrund eines P&I-Prämienrabatts in Höhe von 5% für das Jahr 2018/19 enthalten. Wie hoch der finanzielle Effekt des Rabatts ist, ließ der Club offen. Details dazu folgen Ende des Monats im Jahresfinanzbericht.

Geschäftsführer Lars Rhodin bezeichnete das Ergebnis unter den gegebenen schwierigen Marktverhältnissen dennoch als »gesund«. Der Swedish Club verfüge über ein solides Kapitalpolster, wie durch die Anhebung der Bonitätsnote von »BBB+« auf »A-« durch Standard & Poor’s zu Jahresanfang unterstrichen worden sei. (mph)