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Die dänische RoPax-Reederei DFDS verstärkt ihr Engagement für innovative Antriebskonzepte und steigt beim Start-up Mash Energy ein.

Man investiere insgesamt 10 Mio. DKK in drei Stufen und bekommt dafür einen Anteil von 25%, teilte DFDS jetzt mit. Die Investition unterstütze die Unternehmensstrategie, zur Verbesserung der Luftqualität beizutragen.

Mash Energy produziert Biokraftstoff aus landwirtschaftlichen Abfällen, derzeit aus den Nebenprodukten der Nussverarbeitung in Tansania und Indien. Der Biokraftstoff sei CO2-neutral und könne auf Schiffen eingesetzt werden. Darüber hinaus sei das Restprodukt ein effektiver Dünger und trage auch zur Reduzierung der CO2-Bilanz bei, heißt es weiter.

DFDS, U.N. Roro
© DFDS

DFDS hat das Ziel formuliert, gemeinsam mit Mash Energy eine wirtschaftlich tragfähige Alternative zu fossilen Brennstoffen zu entwickeln, unter anderem durch Tests auf einer DFDS-Fähre.

»Wir freuen uns sehr, DFDS, einen großen Fährbetreiber, in den Eigentümerkreis aufzunehmen, der die Möglichkeit bietet, den Biokraftstoff in Motoren zu testen und zu überprüfen, ob unser Produkt tatsächlich die Qualität und den Preis aufweist, die für den Erfolg in der Schifffahrtsindustrie notwendig sind«, sagte Mash-CEO Jakob Andersen.

»Wir wollen genügend Volumen produzieren, um den Biokraftstoff wirtschaftlich nutzbar zu machen und andere Abfallprodukte zu identifizieren, die zur Herstellung des Biokraftstoffs verwendet werden können«, so Sofie Hebeltoft, Head of CSR beim DFDS.