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Zur Finanzierung von Abgasreinigungssystemen erhöht Scorpio Bulkers bestehende Kreditlinien um einen zweistelligen Millionenbetrag.

Man habe Vereinbarungen mit bestimmten Kreditgebern getroffen, bereits bestehende Kreditfazilitäten um insgesamt 41 Mio $ aufzustocken, um die Installation von Abgasreinigungssystemen auf bestimmten Schiffen in der Flotte zu finanzieren, so die Reederei.

Im Dezember hatte Scorpio Bulkers Abgasreinigungssysteme für 18 Schiffe im Jahr 2019 und für zehn Schiffe im Jahr 2020 bestellt. Gesamtwert 42,4 Mio. $. Es besteht zudem die Option, 2020 Scrubber für bis zu 18 weitere Schiffe zu erwerben. Für die Tankersparte Scorpio Tankers wurden Scrubber für 42 Schiffe im Jahr 2019 und für zehn Schiffe im Jahr 2020 geordert.

»Die zusätzlichen Beträge werden bei der Installation der Scrubber auf den jeweiligen Schiffen in Anspruch genommen, sind als Upsizing bestehender Kreditfazilitäten strukturiert und verfügen über Kreditmargen in Höhe der Kreditmargen der jeweiligen bestehenden Kreditfazilitäten«, heißt es.

Nach Abschluss des anstehenden Verkaufs zweier Kamsarmax-Schiffe wird Scorpio Bulkers über eine Flotte von 55 Schiffen verfügen. Dazu gehören 54 Drybulk-Schiffe, die sich entweder im hundertprozentigen Eigentum der Reederei befinden oder geleast sind, darunter 17 Kamsarmax-Schiffe und 37 Ultramax-Einheiten. Dazu kommt ein eingechartertes Ultramax-Schiff.

Die Scorpio-Gruppe von Emanuele Lauro will insgesamt rund 300 Mio. $ für den Einbau von Scrubbern ausgeben. Die gesamte Flotte von 146 Schiffen soll umgerüstet werden. Die Kosten sollen zu 60% bis 70% aus Krediten finanziert werden, der Rest stammt aus Eigenkapital. Bei Kosten von 1,5–2,2 Mio. $ pro Anlage dürfte es sich um eine Summe von mindestens 60 Mio. $ handeln.