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Der historisch beste März im Containerumschlag hat ein eher schwaches Quartal in Antwerpen nicht retten können. Der Gesamtumschlag sank um 3%.

Der Containermarktanteil (in Tonnen) des Antwerpener Hafens in der Nordrange hatte sich nach Angaben der Belgier im vergangenen Jahr auf 27,5% erhöht, ein Plus von 0,7%. Damit verzeichnet der Antwerpener Hafen den höchsten Zuwachs im Bereich der Nordrange zwischen Hamburg und Le Havre. Das Nettowachstum lag bei 650.000 TEU. »Unser Containerumschlag wächst trotz der abgeschwächten Konjunkturaussichten weiter«, betonte Jacques Vandermeiren, CEO der Antwerpener Hafenbehörde.

Der Zuwachs fällt trotz dem guten Monat März mit +0,64% über das gesamte Quartal allerdings marginal aus. Insgesamt wurden 2.762.353 Boxen umgeschlagen gegenüber 2.744.827 TEU – also gerade einmal 17.500 mehr als im 1. Quartal 2018.

Im Bereich Breakbulk blieb der Umschlag von Eisen und Stahl um 5% unter dem Vorjahresniveau. Der RoRo-Umschlag dagegen stieg um 3,2%. Trotz des Rückgangs der Anzahl der Fahrzeugeinheiten stieg die Anzahl der Tonnen dank des durchschnittlichen Gewichts pro Fahrzeug, insbesondere in der Nutzfahrzeugklasse.

Im Massengut-Sektor wurden –8.8% weniger Güter umgeschlagen. Einbußen gab es vor allem bei Erz (-22,9%), Kohle (-16,5%), Schrott (-10,2%) und Düngemitteln (-2,2%). Ein ähnliches Bild gab es beim Flüssiggut mit –8,6%.