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Die finnische RoPax-Reederei Finnlines hat eine relativ stabile Bilanz für das erste Quartal 2019 vorgelegt.

Von Januar bis März wurde ein Umsatz von 137,6 Mio. € erwirtschaftet, was einer Steigerung von 2% gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht, wie Finnlines jetzt mitteilte. Der Gewinn war leicht rückläufig, von 16,5 Mio. € auf 16,2 Mio. €. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) lag bei 34,2 Mio. € gegenüber 34,3 Mio. € im Vorjahr. »Dieses Ergebnis kann als sehr gut angesehen werden, wenn man bedenkt, dass sich das Wachstum der finnischen Exporte und Importe im Vergleich zum Vorjahr verlangsamt hat«, sagte Reederei-CEO Emanuele Grimaldi anlässlich der Bilanzvorlage.

Knud E. Hansen, RoRo, Finnlines
© Knud E. Hansen

Etwa 90 % des Außenhandels werden weltweit auf dem Seeweg abgewickelt, und die Schifffahrt ist für die finnische Industrie von großer Bedeutung. Im Jahr 2018 waren die Seetransporte auf ein Allzeithoch gestiegen 103,8 Mio. t. »Der Seeverkehr ist daher für den finnischen Außenhandel von entscheidender Bedeutung und erfordert insbesondere moderne, häufige und regelmäßige Linienverkehrsdienste«, so die Reederei, die in der Ostsee, der Nordsee und im Golf von Biskaya tätig ist.

Man bekenne sich zur Umweltoffensive der IMO, die CO2-Emissionen bis 2050 im Vergleich zu 2008 um 50% zu senken. »Wir haben drei moderne, grüne RoRo-Schiffe bestellt, um weitere 17.500 Lademeter zu unseren Dienstleistungen hinzuzufügen. Weitere Ressourcen werden in eine neue Serie moderner großer grüner RoPax-Schiffe investiert, die innerhalb von drei bis vier Jahren ausgeliefert werden sollen. Bei diesen Schiffen handelt es sich um unsere »Superstar« RoPax-Schiffe, die rund 1.100 Passagiere befördern und gleichzeitig den höchsten technischen und ökologischen Standards entsprechen«, bekräftigte Grimaldi.

Durch diese Investitionen, die sich auf rund 500 Mio. € belaufen, setze man größere Schiffe sowohl im RoPax- als auch im RoRo-Segment ein, was zu Skaleneffekten führen soll. »Wir sind auch auf dem besten Weg, 2019 wieder ein sehr gutes Ergebnis zu erzielen und unsere strategischen Ziele – sowohl finanziell als auch ökologisch – zu erreichen«, so der Reedereichef.