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Schulte Group startet mit »Innoport« eine eigene Venture-Capital-Einheit, um in maritime Start-ups zu investieren. Das Team wird von Hamburg, Limassol und Singapur aus agieren.

An der Spitze von Innoport steht Yiannis Sykas, Director of Strategy and Product Development bei Bernhard Schulte Shipmanagement (BSM). »Wir wollen Brücken bauen und Türen öffnen, wo immer es möglich ist«, sagt er. Im Wesentlichen biete Innoport Start-ups das Netzwerk und das nötige Kapital, um vielversprechende Start-ups in der Frühphase der maritimen und logistischen Entwicklung vor allem in Europa und Asien unterstützen.

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Das Innoport-Team: Niklas Koerner, Yiannis Sykas and Haymon Sinapius (v.l., © BSM)

Denkbar seien Pilotprojekte innerhalb von BSM, die Bildung von Vertriebspartnerschaften oder technische Kooperationen. Innoport könne dabei als Sparringspartner für die Start-ups fungieren. »Wir werden in bahnbrechende Technologien und disruptive Geschäftsmodelle investieren«, sagt Sykas. Es gehe um das Potenzial, neue Standards in den jeweiligen Branchen zu definieren.

Schultes Neugründung unterscheide sich von herkömmlichen Venture-Capital-Gesellschaften durch seine spezifische Anlagestrategie, die interne Expertise und das passende Netzwerk. Typischerweise würden Risikokapitalfonds oft ohne detaillierte Branchenkenntnisse agieren.

Schifffahrtsunternehmen investieren in der jüngeren Vergangenheit verstärkt in Innovationen. Zuletzt hatte auch die Bremer Zeaborn-Gruppe mit »TecPier« ein ähnliches Investment-Vehikel in Hamburg gegründet.