Foto: North Sea Port
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Der schwedische Autokonzern Volvo könnte dem niederländisch-belgischen North Sea Port neue Umschlagmengen bescheren. Die bestehende Auto-Fabrik wird erweitert.

Das Volvo-Werk in Gent sei das erste, das den vollelektrischen Volvo XC40 bauen kann. »Das Unternehmen hat ein neues Werk im Bau, in dem die Fahrzeuge mit von Volvo montierten Batterien ausgestattet werden kann«, teilte der Hafenverbund jetzt mit.

Das Automobilwerk in Gent besteht bereits aus einer Schweißanlage, einer Spritzanlage und einer Endmontage. Die Batteriemontageanlage werde hinzugefügt. »Damit kann Volvo Batteriepacks für den vollelektrischen XC40 liefern. Für den Nordseehafen ist dies eine nachhaltige Investition in die Zukunft«, so die Mitteilung weiter.

Die Anlage soll bis Ende 2019 arbeitsfähig sein sein und ab 2020 Lithium-Ionen-Batteriepakete montieren. Der Neubau mit einer Fläche von 5.000 m² grenzt an das Endmontagewerk. Die Produktionslinie im Montagewerk wird aus 10 manuellen, von Bedienern besetzten Stationen und 4 automatischen Roboterinseln bestehen.

Für den grenzüberschreitenden Hafenbetrieb könnte dies ein wichtiges Projekt für die Ambitionen im Automobilumschlag werden. Der Wettbewerb in Nordeuropa ist intensiv, in Deutschland sind Bremerhaven und Cuxhaven wichtige Standorte mit vielen Anläufen von Car Carriern. Auch Wilhelmshaven will verstärkt im Markt mitmischen. Erst kürzlich wurde bekannt, dass der Volkswagen-Konzern am JadeWeserPort ein neues Verpackungszentrum eröffnet.