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Der dänische Maersk-Konzern setzt seine Umstrukturierung fort. Die Linienschifffahrt soll näher ans Hinterland rücken, die Seeterminal-Sparte eigenständiger werden.

Ab dem 1. August wird das Segment APM Terminals Inland Services in die Sparte Logistics & Services integriert. So soll den Kunden ein »nahtloser Zugang zu einer breiteren Palette von Logistik- und Dienstleistungsangeboten« ermöglicht werden. »Dies ist ein weiterer Schritt für A.P. Moller – Maersk bei der Umsetzung unserer Strategie, unseren Kunden End-to-End-Lösungen anzubieten«, teilte der Konzern mit, zu dem die weltgrößte Containerlinienreederei Maersk Line gehört.

APMT, Maersk, Rotterdam, Maasvlakte
Foto: APM Terminals

Maersk hatte vor einiger Zeit eine komplette Umstrukturierung der Unternehmensgruppe angekündigt, um stärker als integrierter Logistikkonzern auftreten zu können.

Das Portfolio der »Inland Services« ist ein weltweites Netzwerk von Inlandterminals, das aus 36 Geschäftseinheiten mit über 100 Standorten besteht. Derzeit dreht sich das Angebot der Binnendienste um Depot, Wartung, Reparatur und Transport von Containereinrichtungen. Für landgestützte Kunden unterstützt der Binnenverkehr diese Kunden durch die Integration ihrer Lieferketten vor Ort mit Dienstleistungen wie Transportlösungen, CFS und Lager, Depots sowie temperaturgeführten Umschlag- und Lagerumgebungen. Durch die Zusammenführung aller operativen Kompetenzen innerhalb der Logistik soll es es eine Basis für Wachstum schaffen und die verbesserte Ausführung von Logistics & Services-Produkten ermöglichen.

Die Umschlagtochter APM Terminals wird künftig entsprechend verschlankt und soll sich auf das »Kerngeschäft« fokussieren.

»APM Terminals kann sich voll und ganz darauf konzentrieren, ein erstklassiger Hafenbetreiber zu werden, während Maersk mit der Integration von Inland Services weiterhin auf den Seetransport sowie die Entwicklung und Lieferung von Logistik- und Dienstleistungsprodukten ausgerichtet sein wird«, sagte Søren Toft, EVP und Chief Operating Officer von A.P. Moller-Maersk.

APMT soll weiterhin Reedereikunden mit Dienstleistungen auf und um das Hafengelände herum bedienen, wie z.B. Lagerung und neu entwickelte Dienstleistungen wie Fast Gates.

»Die noch engere Zusammenarbeit ermöglicht es sowohl APM Terminals als auch Maersk, die Komplexität zu reduzieren und Serviceüberschneidungen zu beseitigen, so dass sich beide Marken auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren können«, erläuterte Morten Engelstoft, CEO APM Terminals und EVP A.P. Moller-Maersk.