Baltic Exchange bekommt neuen Vorsitz

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Die traditionsreiche Schifffahrtsplattform Baltic Exchange bekommt einen neuen Vorstand. Denis Petropoulos übernimmt von Duncan Dunn.

Petropoulos wurde mit Wirkung zum 1. Juni gewählt, teilte die von der Börse Singapur übernommene Baltic Exchange heute mit. Sein Vorgänger Dunn hatte den Posten seit Januar 2018 inne.

Petropoulos war Gründungspartner der Braemar Tankers Ltd. und ist nach wie vor ein »bedeutender Aktionär« der Braemar Shipping Services PLC. Zuletzt leitete er sieben Jahre lang das Singapur-Büro von Braemar, bevor er nach Großbritannien zurückkehrte. Er ist seit 1999 Mitglied des Baltic Exchange und hatte in den Jahren zwischen 2002 und 2007 Positionen im Baltic Board inne. Zu Jahresbeginn trat er den Council ein.

Petropoulos ist seit 40 Jahren im Schiffsmaklergeschäft tätig. Er gehört derzeit dem Associate Members’ Committee vom Branchenverband Intertanko an und ist nicht-geschäftsführendes Mitglied von TEN, einer an der New Yorker Börse notierten Tankergesellschaft.

Mark Jackson
Mark Jackson (Photo: Baltic Exchange)

»Denis Petropoulos ist ein hoch angesehener und bekannter Schiffsmakler, der Ende der 90er Jahre eine entscheidende Rolle beim Aufbau der Baltic Tanker Index spielte. Wir freuen uns, dass er seine Zeit dem Vorsitz widmen wird. Es ist ein wichtiges Gremium, das unserer Mitgliedschaft eine Stimme gibt und sicherstellt, dass unsere Produkte und Dienstleistungen den Bedürfnissen der Mitglieder entsprechen«, sagte Mark Jackson, Chief Executive der Baltic Exchange.

Der Baltic Exchange Council ist das Leitungsorgan der Organisation, dass ein Auge auf die Strategie der Baltic Exchange hat, unter anderem in Bezug auf die Dienstleistungen für Mitglieder als auch mit Blick auf die Beziehungen zu Regierungen, Regulierungsbehörden und der globalen Schifffahrtsgemeinschaft.

Petropoulos will in seiner Amtszeit eine besondere Aufmerksamkeit auf die Sensibilisierung der jungen Generation für die maritime Wirtschaft legen. »Gleichzeitig möchte ich sicherstellen, dass die Ideen und Anliegen der Mitglieder im Council Gehör finden und die Bemühungen um eine stärkere Präsenz in Asien unterstützen.«