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Heute Abend gehts los: die »Breakbulk Europe« öffnet zum zweiten Mal in Bremen ihre Pforten für die Schifffahrts- und Hafenakteure der Mehrzweck- Projektbranche.

Die nach Angaben der Organisatoren »weltweit größte Veranstaltung für die Branche« startet heute mit der offiziellen Eröffnung von 17 bis 20 Uhr. Bis Donnerstag folgt schließlich – traditionell mit der HANSA als offiziellem Medienpartner – die Messe mit Ausstellung, Konferenzprogramm und den gewohnten Networking-Gelegenheiten am und um den Veranstaltungsort.

Breakbulk
Quelle: HANSA

Kurz vor Beginn der »Breakbulk Europe« bestätigten die Veranstalter jetzt ihre jüngsten Prognosen. So werden rund 11.000 Besucher aus 120 Ländern erwartet. Das wäre im Vergleich zum Vorjahr ein erneute Steigerung. 2018 wurden in den Bremer Messehallen rund 10.000 Gäste gezählt. Seinerzeit war die »Breakbulk« zum ersten Mal nach Bremen gekommen, da der vormals traditionelle Veranstaltungsort Antwerpen wegen umfangreichen Bauarbeiten am Messe-Ort passen musste. Mittlerweile ist bestätigt, dass Bremen und die Hafengesellschaft bremenports als Partner auch für 2020 den Zuschlag bekommen hat. Die Belgier haben – trotz den/dank/ Verzögerungen bei den Bauarbeiten – allerdings bereits angekündigt, sich für eine Rückkehr nach Antwerpen engagieren zu wollen.

Bremens Bürgermeister Carsten Sieling, Wirtschafts- und Hafensenator Martin Günthner und bremenports-Geschäftsführer Robert Howe eröffnen die Messe gemeinsam mit Nick Davison vom Veranstalter ITE Group.

Breakbulk, Bremen

Man habe umfangreiches Feedback aus der Branche eingeholt und das Messeprogramm angepasst, heißt es jetzt. Davison kündigte an, »Breakbulk Europe« werde unter anderem mit einer neuen Halle »ein besseres VIP-Erlebnis, ein vielfältigeres inhaltliches Angebot und mehr Networking-Möglichkeiten« bieten. Zudem ist für alle Teilnehmer der Transport mit öffentlichen Verkehrsmitteln in der Stadt frei.

80 neue Aussteller werden erwartet, erstmals dabei sind Häfen aus Russland, Dänemark und Kroatien. ITE-Manager Maleha Khan sagte: »Es geht nicht nur um mehr Aussteller, sondern auch darum, die richtigen Aussteller zur Teilnahme zu ermutigen. Die diesjährige Messe wird eine stärkere Präsenz aus Schlüsselsektoren wie Häfen in Regionen haben, in denen Projektladungen in größeren Mengen befördert werden.«

In zwei Themenbereichen gibt es Diskussionen über Geschäftsstrategie und Fallbeispiele. Der neue »Tech & Innovation Hub« ist in Halle 6 angesiedelt.