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Maersk ist mit einem Umsatzwachstum von 2,5% ins Jahr gestartet. Das operative Ergebnis verbesserte sich in den ersten drei Monaten sogar um 33%.

Der Umsatz stieg um 2,5% auf 9,5 Mrd. $ (Q1 2018: 9,3 Mrd. $). Getragen wurde das Wachstum von den Geschäftsbereichen Ocean (Schifffahrt) mit einem Anstieg von 1,7% und Terminals & Towage mit sogar +8,8%. Der Bereich Logistics & Services gab dagegen um –1,1% gegenüber dem Vorjahr nach.

Das EBITDA (Vorsteuerergebnis) verbesserte sich um 33% auf 1,2 Mrd. $ (Q1 2018: 931 Mio. $) bei einer EBITDA-Marge von 13%. Wechselkurseffekte hätten das Ergebnis mit 25 Mio. $ positiv beeinflusst. Das EBIT kletterte signifikant von 7 Mio. $ auf 230 Mio. $.

Linienschifffahrt: Kosten runter, Einnahmen rauf

In der Linienschifffahrt sanken die Gesamtbetriebskosten um 2,8% durch geringere Ausgaben bei den Terminalgebühren und Einsparungen im Netzwerk, heißt es. die Bunkerkosten sind dabei ausgeklammert. Die Stückkosten seien um 0,4% auf durchschnittlich 1.882 $/FFE reduziert worden, teilt Maersk mit.

Das EBITDA bei Ocean stieg im Vergleich zum Vorjahr um 42% auf 927 Mio. $, was vor allem auf einen Anstieg der durchschnittlichen Frachtraten um 3,9% auf 1.903 $/FEU (1.832 $/FEU) zurückzuführen sei. Der Umsatz stieg auf 6,9 Mrd. $ trotz eines um 2,2% verringerten Transportvolumens auf 3,15 Mio. FEU. Schuld daran sei die sinkende Nachfrage in den Fahrtgebieten Pazifik und Südamerika, heißt es bei Maersk.

Übernahme von Hamburg Süd sorgt für Synergie-Effekte

Aus der Übernahme von Hamburg Süd und im Logistik-Geschäft seien bislang Synergien (Einsparungen) in Höhe von 870 Mio. $ erzielt worden. Bis Jahresende soll der Betrag auf 1 Mrd. $ steigen.

Die Sparte Terminals & Towage, wozu APM Terminals und Svitzer gehören, verzeichnete im Vergleich zum Vorjahresquartal einen Anstieg des Umsatzes auf 991 Mio. $ (911 Mio. $) und des EBITDA von 244 Mio.$ auf 267 Mio. $.

Der Geschäftsbereich Logistics & Services musste im ersten Quartal 2019 einen Umsatzrückgang um 0,5% auf 1,4 Mrd. $ hinnehmen, das EBITDA stieg hingegen von 45 auf 51 Mio. $.

Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit habe sich auf 1,5 Mrd. $ verdoppelt. Mit einem starken Free Cash Flow von 3,5 Mrd. $ nach dem Verkauf der restlichen Anteile an der Total S.A. sei die Bilanz deutlich gestärkt worden. Die verzinsliche Nettoverschuldung konnte seit dem vierten Quartal 2018 um 2,4 Mrd. $ und seit dem ersten Quartal 2018 um 7,1 Mrd. $ reduziert werden.

»Wir haben bei der Transformation gute Fortschritte gemacht«, sagt Søren Skou, CEO von A.P. Møller-Mærsk. Daher könne die EBITDA-Prognose von 5 Mrd. $ für das Gesamtjahr 2019 aufrecht erhalten werden. Belastend könnten sich allerdings die schwächere makroökonomischen Zahlen, die Risiken der bestehenden Handelsspannungen und die Umsetzung der IMO 2020-Vorgaben auswirken. Neue Zölle können das erwartete Wachstum des globalen Containervolumens um bis zu 1 Prozentpunkt verringern.

@ Maersk