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Albrecht Gundermann Geschäftsführer Euromar (Foto: Euromar)
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Die Schiffsfinanzierung aus dem Ausland und die Bereederung ausländischer Schiffe durch deutsche Unternehmen sind längst Normalität. Als klarer Wettbewerbsnachteil erweist sich dabei die deutsche Regelung zur Versicherungssteuer, sagt der Experte in unserer aktuelle »Speakers’ Corner«.

Deutschland sei bekanntermaßen kein billiger, aber ein guter Standort für die Schifffahrt. Jeder weitere Nachteil gegenüber ausländischen Wettbewerbern sollte hingegen vermieden werden, sagt Albrecht Gundermann, Geschäftsführer von Euromar, der Agentur, die die portugiesische Flagge vetritt.

So drohe allen aus Deutschland bereederten Schiffen die Anwendung der deutschen Versicherungssteuer. Für ein Containerschiff mittlerer Größe kommt jährlich so schnell ein fünfstelliger Betrag an Versicherungssteuer zusammen. Die Marge des Bereederungsgeschäfts wird damit empfindlich reduziert, während ausländische Wettbewerber diesen Nachteil nicht haben.

Die derzeitige Rechtslage ergibt nach Gundermanns Auffassung wenig Sinn, wenn sie nicht gar ein Hindernis für den Neustart der Branche darstellt.


Lesen Sie den ganzen Beitrag von Albrecht Gundermann in der neuen »Speakers’ Corner« der HANSA und diskutieren Sie mit dem Experten oder mit uns über die Problematik.