Burr 20 HANSA Forum
Nicolás Burr, CFO Hapag-Lloyd, giving his keynote speech
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Nicolás Burr, Finanzvorstand (CFO) der Linienreederei Hapag-Lloyd, wird seinen im Februar kommenden Jahres endenden Vertrag nicht verlängern. Er geht zurück nach Chile.

Burr war im März 2015 zum CFO bei Hapag-Lloyd berufen worden. Er gilt als Vertreter des größten Aktionärs CSAV (25,8% und dessen kroatisch-chilenischen Eigner-Familie Luksic. Er werde sich nach seinem Ausscheiden um neuen Projekte in Chile kümmern, teilte Hapag-Lloyd mit. Seine Nachfolge werde zu gegebener Zeit bekannt gegeben.

Hapag-Lloyd hatte nach der eigenen Rettung durch das Albert-Ballin-Konsortium zuerst Ende 2014 die damals größte chilenische Reederei CSAV und zweieinhalb Jahre später im Mai 2017 die arabische UASC übernommen. Dadurch war die Hamburger Reederei zur Nr. 5 in der weltweiten Container-Linienschifffahrt geworden. Neben CSAV halten Michael Kühne (25%), die Stadt Hamburg (13,9%) sowie Staatsfonds aus Katar (14,5%) und Saudi-Arabien (10,2%) Anteile an der börsennotierten Reederei. Weitere 10,8% der Aktien befinden sich im Streubesitz.

Hapag-Lloyd verfügt über eine Flotte von 235 Containerschiffen mit einer Gesamttransportkapazität von 1,7 Mio. TEU. Das Unternehmen ist mit circa 12.800 Mitarbeitern an Standorten in 128 Ländern in 398 Büros präsent. Weltweit 121 Liniendienste verbinden mehr als 600 Häfen auf allen Kontinenten.