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Die Hartmann-Gruppe und die Hamburger Reederei Baltrader bündeln ihre Kräfte. Sie haben die Cement Carrier Alliance (CCA) mit einer Flotte von zunächst 15 Schiffen gegründet.

Gesucht und gefunden: Zwei Marktführer in der Zementschifffahrt haben angekündigt, ihre Aktivitäten künftig gemeinsam vermarkten zu wollen. United Bulk Carriers (UBC) mit Sitz in Philadelphia (USA) als Ableger der Hartmann-Gruppe (Leer) und das Unternehmen Baltrader (Hamburg) vereinen ihre selbstlöschenden Frachter unter der neuen Marke Cement Carrier Alliance.

Die gemeinsame Flotte zählt jetzt 15 Schiffe mit Tragfähigkeiten von 3.000 tdw bis knapp 15.000 tdw. Zehn der Schiffe (3.000 tdw-6.750 tdw) stammen von Baltrader, fünf Einheiten (2x 8.000 tdw, 3x 14.600 tdw) von UBC. Hinzu kommen ab 2020 zwei von Baltrader erst jüngst in China bestellte Neubauten mit jeweils 4.650 t.

Baltrader und UBC sollen weiter als eigenständige Unternehmen agieren, die jeweils von ihren eigenen Büros aus operieren. Mit dem gemeinsamen Pool werde den Kunden aber ein deutlich erweitertes Tonnage-Portfolio angeboten. Außerdem sollen mit der »Alliance« neue Kunden und Märkte erschlossen werden, heißt es. CCA werde gemeinsam durch das UBC-Büro in Philadelphia und das Baltrader-Büro in Hamburg vertreten.

Mit der Übernahme der beiden China-Neubauten wächst die Baltrader-Flotte auf zwölf Zementfrachter, alle mit pneumatischen Selbstlöschvorrichtungen ausgerüstet. Das 1983 gegründete Unternehmen ist nach eigener Aussage international führend in der maritimen Zementlogistik und arbeitet für die weltweit größten Produzenten. Die technische Projektleitung und künftige Bereederung der Schiffe liegt bei der Hamburger Brise-Gruppe.

United Bulk Carriers (UBC), ein Unternehmen der Hartmann-Gruppe, verfügt über insgesamt 25 Bulker und selbstlöschende Frachter von 8.400-38.000 tdw.