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Die Seeversicherer bei Lloyd’s of London wollen sich durch neue Vertragsklauseln vor Maschinenschäden im Zuge der Umstellung auf schwefelarmen Treibstoff schützen.

Das Joint Hull Committee (JHC) der Lloyd’s Market Association, die die Versicherer und Underwriter der Börse repräsentiert, hat als zusätzliche Bedingungen formuliert, dass die Eignung des gebunkerten Treibstoffs und der Abgasreinigungsanlagen, sofern welche installiert sind, durch Sachverständige zu überprüfen sind.

Wie der Head of Marine Underwriting bei Lloyd’s, Neil Roberts, ausführt, befürchten die Versicherer vermehrt Komplikationen aufgrund mangelnder Stabilität und Kompatibiliät von Brennstoffen nach Absenkung der Schwefelobergrenze von 3,5 auf 0,5% ab 2020.

Langfristig wünschten sich die Versicherer eine klare Verbesserung der Brennstoffqualitäten seitens der Raffinerien. Ziel müsse ein, dass die Reeder Treibstoffe bekommen, die sofort einsetzbar sind und nicht erst an Bord gefiltert und aufbereitet werden müssen, so Roberts. (mph)