v.l.: Cindy Paarmann, Nicole Langosch, Eva-Maria Braje, Nadine Paschen, Martina Heinsen, Claudia Ohlmeier (Foto: WISTA)
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Der deutsche Ableger der Women’s International Shipping & Trading Association (Wista) hat einen neuen Vorstand gewählt.

Der Verband hat sich auf die Fahnen geschrieben, die Rolle von Frauen in der maritimen Branche zu fördern. Bei Wista Germany wurde jetzt Nicole Langosch, Projektmanagerin beim Kreuzfahrtunternehmen Carnival Maritime neue zweite Vorsitzende. Die Kapitänin war zuletzt im vergangenen Jahr als »Personality of the year« ausgezeichnet worden.

Als Pressesprecherin konnte Phanthian Zuesongdham, Head of Digital and Business Transformation bei der Hamburg Port Authority (HPA) gewonnen werden. Neue Webmasterin ist Eva-Maria Braje, Rechtsanwältin für Transport- und Speditionsrecht bei Ince & Co Germany.

Weiterhin im Vorstand sind Claudia Ohlmeier, Gruppenleiterin Port State Control, bei der Klassifikationsgesellschaft DNV GL (1. Vorsitzende), Nadine Paschen, Geschäftsführerin TX Marine Messsysteme, Cindy Paarmann, HR Managerin Development Carnival Maritime sowie Martina Heinsen, Geschäftsführende Gesellschafterin der Certis Wirtschaftsprüfungsgesellschaft (Schatzmeisterin).

Wista versteht sich als ein internationales Netzwerk für Frauen auf allen Managementebenen in der maritimen Wirtschaft. Mit rund 150 Mitgliedern gehört man zu Wista International mit weltweit mehr als 3.000 Mitgliedern aus 46 Ländern. Ziel ist es,  Frauen in der gesamten maritimen Wirtschaft »zu inspirieren, motivieren und weiterzubilden, um deren Kompetenz zu erweitern und ihre Karriere zu unterstützen.« Das vielfältige Netzwerk steht aber nicht nur Frauen in Managementpositionen, sondern auch jungen Frauen am Anfang ihrer Karriere zur Verfügung. »Wir wollen es Frauen ermöglichen, sich zu vernetzen und ihre Kompetenzen zu erweitern und sichtbarer zu machen. Dazu gehört es auch, Frauen zu bestärken Führungspositionen zu besetzen und sie in ihrer beruflichen Entwicklung zu begleiten und zu fördern. Denn kein erfolgreiches Unternehmen kann es sich leisten, auf Frauen zu verzichten«, sagte Ohlmeier.

Die jährlich stattfindenden internationalen Konferenzen bieten nicht nur Weiterbildung in diversen maritimen Themen, sondern auch die Möglichkeit, das maritime Netzwerk außerhalb der normalen geschäftlichen Beziehungen zu entwickeln. Seit 2017 richtet sich ein Mentoringprogramm an weibliche Fach- und Führungskräfte. Zudem stehe die Arbeitsgruppe Wista Young in den Startlöchern, heißt es. Sie soll sich besonders um junge Mitglieder am Anfang ihrer beruflichen Karriere kümmern und ihnen eine Plattform für die berufliche Weiterentwicklung bieten.