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Die Bilanz des fusionierten, niederländisch-belgischen Hafens für 2018 fällt positiv aus, dank Synergien konnten die operativen Kosten gesenkt werden.

Das Nettoergebis für 2018 betrug 26,4 Mio. €. Der erzielte Umsatz lag mit 106 Mio. € rund 6,5% über dem Wert von 2017 – damals agierten die Häfen Gent, Terneuzen und Vlissingen noch unabhängig voneinander. Auf die Hafengebühren entfielen 43 Mio. € (+9%) und auf den Verkauf/Verpachtung von Grundstücken 47 Mio. € (+6%).

Die operativen Kosten blieben 2018 dank den ersten Synergien aus der Fusion unter Kontrolle und beliefen sich auf 50 Mio. €. Das sind 2% weniger als 2017, obwohl die Instandhaltungs- und Betriebskosten der Infrastruktur um 1,7 Mio. € auf insgesamt 10,9 Mio. € gestiegen sind. Damit stieg auch das operative Ergebnis um 8% auf 54,8 Mio. €. Der Jahresüberschuss belief sich auf 26,4 Mio. €.

Der positive operative Cashflow von 37,1 Mio. € ermöglichte es, die finanziellen Verpflichtungen im Zusammenhang mit der Sanierung des Thermphos-Geländes und des Nieuwe Sluis in Terneuzen vollständig zu erfüllen. Ausgaben, insbesondere Investitionen in die Infrastruktur, führten zu einem leicht negativen Cashflow von 4,6 Mio. €.

Positives Zeichen für die weitere Entwicklung des Hafengebietes

Wie beim Umsatz im Allgemeinen verzeichnet der Nordseehafen ein allmähliches Wachstum der Landumsätze aus Konzessionen und langfristigen Leasingverträgen sowie einen Anstieg des Umschlagvolumens. Der »Fusionshafen« wertet dies als positives Zeichen für die weitere, zukünftige Entwicklung des grenzüberschreitenden Hafengebiets. Die ersten Monate des Jahres 2019 zeigen vorerst einen anhaltenden Trend dieser positiven Ergebnisse, obwohl der Anstieg von Umschlag und Umsatz im Vergleich zu 2018 bisher begrenzt bleibt.

Der North Sea port ist ein grenzüberschreitendes, 60 km langes Hafengebiet. Das Gebiet erstreckt sich von Vlissingen über Terneuzen in den Niederlanden und rund 32 km landeinwärts bis zur belgischen Hafenstadt Gent.