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Der Hafenbetrieb Rotterdam hat mit SIF eine Vereinbarung über die Vermietung von 20 ha Hafengelände und 200 m so genannten »Deep-Sea«-Kais auf der Maasvlakte geschlossen.

Die neue Parzelle grenzt an das bisherige Gelände von SIF, wo Offshore-Fundamente für Windkraftanlagen auf See montiert werden. SIF wird das neu gepachtete Gelände für Kunden einsetzen, die in der Offshore-Windenergie tätig sind. Bei dem ersten Projekt auf der neuen Parzelle handelt es sich um die logistische Abwicklung aller 94 Monopiles (Fundamente von Windkraftanlagen) für den Offshore-Windpark Borssele 1 + 2, im Auftrag von Deme Offshore.

havenbedrijf-rotterdam-Fundamenthersteller SIF expandiert auf maasvlakte
Foto: Hafen Rotterdam

Hafenchef Allard Castelein erklärt: »Auf den Erfolg der SIF-Group in unserem Hafen sind wir stolz. Seit der Niederlassung von SIF im Jahre 2015 ist es Rotterdam gelungen, die eigene Position im Hinblick auf den Offshore-Windenergiesektor zu stärken. Dank dieser Erweiterung kann sich ein führender Akteur auf dem Markt weiter entwickeln. Dieser Umstand stellt eine Bestätigung unserer Politik dar, die Offshore-(Wind-)Industrie als wichtigen Wachstumsmarkt zu stimulieren und diesbezüglich unser Know-how, unser räumliches Angebot und unsere Entwicklungsstärke einzusetzen.«

Rotterdam als  »Offshore-Wind-Port«

Der Hafenbetrieb Rotterdam setzt nach eigenem Bekunden uneingeschränkt auf die Energiewende und »engagiert sich dafür, DER Offshore-(Windenergie-)Hafen Europas zu werden«. Die Niederlassung und der weitere Ausbau der SIF Group sei ein weiterer Beitrag zu diesem Engagement.

»Der Hafenbetrieb setzt sich – gemeinsam mit seinen Partnern – dafür ein, Wachstum von Offshore-Wind als DER Quelle für erneuerbare Energien zu realisieren. Dabei setzt der Hafenbetrieb auf Innovation, Tests & Vorführungen, Förderung und Lobby-Tätigkeiten«, heißt es.