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Die japanische Reederei Mitsui O.S.K. Lines (MOL) hat bei Oshima Shipbuilding zwei Bulker der neuen EeneX-Serie in Auftrag gegeben.

Die Eenex-Serie wurde entwickelt, um den optimalen Kohle-Carrier für die Energieversorger in Japan zu finden.

MOL setzt große Hoffnungen in die Kohlefrachter der neuen EeneX-Serie. © MOL

Die Schiffe sind 235 m lang, 38 m breit, ihre Größe gibt die Reederei mit 89.900 dwt an. Sie verfügen über eine Doppelwandstruktur für alle Laderäume. Dadurch soll der Arbeitsaufwand beim Herauskratzen der Kohle entfallen, was zu effizienteren Löschvorgängen führen soll. Durch die Semi-Box-Form des Laderaums werde zudem verhindert, dass sich Fracht im Inneren ansammle, heißt es. Auch dies soll zu einer Beschleunigung des Frachtumschlags führen. Darüber hinaus gibt es bei den Bulkern der EeneX-Serie keinen Ballastbereich, es ist also nur der reine Frachtraum vorhanden. Der Aufwand des Ballasten und das Risiko einer Salz- und Rostbelastung entfällt dadurch. Herkömmliche Kohleschiffe füllen häufig Ballastwasser in ihre Laderäume, um die Stabilität während der Ballastfahrten zu erhöhen, was die Gefahr von Rostbildung erhöht.

Die beiden nun von MOL georderten Frachter werden im Rahmen von Verträgen mit Electric Power Development und Hokuriku Electric Power eingesetzt, um Kohle aus Übersee an ihre Kraftwerke in Japan zu liefern.

MOL rechnet nach eigenen Angaben mit weiteren Aufträgen für die Eenex-Schiffe und erwartet, dass sie eine führende Rolle im Kohlefrachtgeschäft der MOL-Gruppe spielen werden.