Stockholms Hamnar - Kapellskärs hamn juni 2017
Foto: Ports of Stockholm
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Die Stockholmer Häfen und der finnische Hafen Naantali beantragen mit der Reederei Finnlines als Koordinator einen EU-Zuschuss, um Luftschadstoffemissionen des Schiffsverkehrs innerhalb der Hafengebiete zu reduzieren. Es geht u.a. um automatische Anlegemöglichkeiten und Landstrom.

Der Hafen Kapellskär und der Hafen Naantali gehören beide zum Transeuropäischen Verkehrsnetz (TEN-T). Das gesamte Projekt umfasst die Modernisierung des Hafens Kapellskär, um ihn an die größeren Schiffe anzupassen, die Finnlines in den nächsten Jahren in Betrieb nehmen will.

Dazu gehört auch die Bereitstellung von Landstrom für Schiffe am Kai. Durch den Anschluss an die Landstromversorgung sollen die Umweltauswirkungen der Schiffe im Hafen erheblich verringert werden.

Die Akteure wollen im Rahmen des EU-Förderprogramms Motprways of The Sea einen Förderantrag stellen. Für den Zeitraum 2020-2022 können Antragsteller so bis zu 30 % an Zuschüssen für ein Projekt erhalten.

Erst letzte Woche hatte der Hafen Stockholm angekündigt, gemeinsam mit Kopenhagen/Malmö, Aarhus, Rostock und Helsinki bei der EU einen Zuschuss für den Bau von Landstromanlagen für Kreuzfahrtschiffe zu beantragen.

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