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Die »Greenferry I« hat erstmals LNG in Brunsbüttel gebunkert. © Brunsbüttel Ports
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Die Elbfähre »Greenferry I« hat zum ersten Mal im Elbehafen Brunsbüttel festgemacht, um LNG zu bunkern. Erst seit Beginn dieser Woche ist das Schiff auf der neuen Route Brunsbüttel–Cuxhaven im Einsatz.

Die 130 m lange Fähre wurde durch die Unternehmen GasCom und Liquind Marine im sogenannten Truck-to-Ship Verfahren mit insgesamt 18 t LNG bebunkert. Dies stellte zugleich eine Premiere dar, da erstmalig eine Passagierfähre im Elbehafen mit LNG bebunkert wurde.

Durch die starke Emissionsreduzierung im Vergleich zu konventionellen Schiffstreibstoffen gilt LNG als besonders umweltfreundlich. Mit dem Einsatz dieses Kraftstoffs kann eine Vielzahl von Emissionen, insbesondere von Schwefel, Stickstoff, Rußpartikeln und auch Kohlendioxid, signifikant verringert werden. Eine Vielzahl der aktuell im Bau befindlichen oder bei Werften in Auftrag gegebenen Schiffe werden über LNG angetriebene Motoren verfügen.

»Die neue Fährverbindung zwischen Brunsbüttel und Cuxhaven ist eine Bereicherung für die Regionen auf beiden Elbseiten. Daher freuen wir uns, dass wir unseren Beitrag für einen hoffentlich erfolgreichen Start der Fährverbindung leisten können, indem wir die Infrastruktur des Elbehafen sowie unsere langjährigen Erfahrungen bei LNG-Bebunkerungen zur Verfügung stellen«, sagt Frank Schnabel, Geschäftsführer von Brunsbüttel Ports / Schramm group. Die Tatsache, dass die Fähre ausschließlich mit LNG betrieben werde unterstreiche, dass LNG bereits umfangreich in der Schifffahrt zum Einsatz komme.

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