ZIM
Foto: Wikipedia/Ramirez
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Während die israelische Linienreederei ZIM ansonsten haupsächlich auf Chartertonnage setzt, hat sie nun den Erwerb sieben gebrauchter Containerschiffe bekannt gegeben.

ZIM habe im Oktober sieben gebrauchte Schiffe, alle gebaut zwischen 2007 und 2009, in separaten Transaktionen erworben, heißt es in einer Mitteilung der Reederei. Bei der zugekauften Tonnage handelt es sich um fünf 4.250-TEU-Schiffe und zwei 1.100-TEU-Schiffe im Gesamtwert von rund 320 Mio. $. Nach Informationen des Branchendiensts Alphaliner sind unter den größeren Einheiten die »Harpy Hunter« und »Heron Hunter« von CMB sowie die »ALS Fauna« und »ALS Juno« von Asiatic Lloyd.

Eli Glickman, Präsident und CEO von ZIM, erklärte: »Seit dem Börsengang haben wir uns darauf konzentriert, Kapital zuzuweisen, um unsere Geschäftsaussichten zu stärken und langfristigen Shareholder Value zu schaffen. Mit dem opportunistischen Erwerb dieser dringend benötigten Schiffe haben wir unsere starke Cash-Position genutzt, um unsere Betriebsflotte zu erhalten und zu erweitern, um die wachsende Kundennachfrage zu befriedigen, während wir uns weiterhin bemühen, eine branchenweit überdurchschnittliche Rentabilität zu erzielen.«

Auch in Zukunft werde man die primäre Strategie von ZIM, die überwiegende Mehrheit ihrer Schiffe zu chartern, durch den selektiven Erwerb gebrauchter Tonnage ergänzen, wenn sich die entsprechenden Gelegenheiten ergäben, so Glickman.

Die israelische Linienreederei hatte zuletzt Charterverträge für insgesamt 15 LNG-betriebene 7.000-TEU-Schiffe mit Seaspan geschlossen. Die Ablieferung der Schiffe wird für das dritte und vierte Quartal 2024 erwartet.

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