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Hohlstablenkboot M 1090 »Pegnitz« in der Kieler Bucht
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Das Hohlstablenkboot »Pegnitz« wird am Montag seinen Heimathafen Kiel verlassen. Es unterstützt den NATO-Einsatz in der Ägäis von deutscher Seite.

Das Kieler Boot, das zum 3. Minensuchgeschwader gehört, ist in den letzten Wochen für den Einsatz im Mittelmeer umgerüstet worden. [ds_preview] Es wird als Führungsplattform fungieren und damit den deutschen Beitrag sowohl im ständigen Marineverband 2 der NATO als auch in der Unterstützungsmission in der Ägäis stellen. Dort löst sie die »Grömitz« ab, die seit Mitte Januar als Flaggboot tätig ist.

Erster Auslandseinsatz der »Pegnitz«

Für die Kommandantin Kapitänleutnant Jenny Linken (31) und ihre Besatzung ist es der erste Auslandseinsatz einer sogenannten »Truppenwerbeplattform«. Ansonsten ist sie nur im Bereich Ost- und Nordsee unterwegs.

»Es warten viele neue Herausforderungen auf uns, aber ich habe eine hochmotivierte Besatzung«, sagte sie über den Einsatz der »Pegnitz« im Mittelmeer. Sie freue sich auf den Einsatz in vielen Häfen und Begegnungen mit Einheiten anderer Nationen.

Aufgabe der »Pegnitz« ist es, als Führungsplattform mit allen Partnern und relevanten Stellen die professionelle sowie auftrags- und situationsgerechte Zusammenarbeit sicherzustellen. Die Ägäis ist eine außen- und militärpolitisch wichtige Region. Unterstützt wird die deutsche Besatzung sowohl von einem türkischen als auch einem griechischen Verbindungsoffizier.

Trotz der nicht alltäglichen Aufgabe freue sich die Mannschaft nach kurzer Vorbereitungszeit und Ausbildung auf den Einsatz. Boot und Besatzung werden Ende des Jahres wieder in Kiel zurückerwartet.