
Maersk will offenbar weitere Neubauten für die Containerflotte bestellen: Es geht um eine Serie von zwölf Schiffen mit jeweils 12.000 TEU an Kapazität.
Maklerberichten zufolge hat die dänische Nr. 2 in der globalen Linienschifffahrt bereits bei mehreren Werften in China angefragt. Es geht vermutlich um Neubauten, deren Hauptmaschinen Gas (LNG) als Kraftstoff nutzen sollen, berichtet Alphaliner. [ds_preview]
Maersk hatte zunächst stark auf die Option Methanol gesetzt und auch als erste Reederei solche Schiffe in den regulären Liniendienst übernommen. Dann aber folgte der Kurswechsel.
Bereits Ende vergangenen Jahr hatte Maersk insgesamt 20 LNG-betriebene Neubauten bestellt und sich darüber hinaus weitere 14 Schiffe über langfristige Charterverträge von anderen Schiffseignern gesichert.
Von 2027 bis 2030 wird Maersk dann 16 Schiffe mit einer Kapazität von ca. 17.000 TEU von YZJ und NTS, zwölf Schiffe mit einer Kapazität von 15.000 TEU von Hanwha Ocean und NTS sowie weitere sechs Schiffe mit einer Kapazität von 9.000 TEU von YZJ erhalten.
Es werden aber auch weitere 19 Methanol-Containerschiffe in Dienst gestellt, dazu kommen einige kleinere Schiffe mit konventionellen Antriebslösungen.
Bisher umfasste das Auftragsbuch 53 Schiffe mit 753.000 TEU. Die Gesamtkapazität der Flotte umfasst eine Kapazität von 4,55 Mio. TEU. Damit ist Maersk die Nr. 2 in der Linienschifffahrt, mit klarem Abstand zu Branchenführer MSC (6,4 Mio. TEU) und zu CMA CGM als Nr. 3 mit 3,9 Mio. TEU.
Seit 1. Februar fährt Maersk mit Hamburg Lloyd (Nr. 5, 2,35 Mio. TEU) gemeinsam in der Gemini Cooperation. Auch die Hamburger hatten direkt nach dem Start der Allianz weitere Schiffe bestellt.