Offshore
  • HANSA+ „Offshore-Elektrolyse entlastet Stromnetze“

    Eine ganze Reihe von Experten zeigen sich einig: Die Verbindung von Strom- und Wasserstoffinfrastruktur sei nicht nur technisch möglich, sondern ökonomisch „dringend geboten“.
  • HANSA+ Cadeler stellt Offshore-Installationsschiff „Wind Mover“ in Dienst

    Die Offshore- und Heavylift-Reederei Cadeler hat mit der „Wind Mover“ ihr zehntes Installationsschiff für Offshore-Windturbinen in Empfang genommen.
  • HANSA+ Shell und Equinor bündeln Kräfte in der britischen Nordsee

    Die beiden Energiekonzerne Equinor und Shell haben ihre britischen Offshore-Öl- und -Gasaktivitäten in einem neuen Gemeinschaftsunternehmen zusammengeführt.
  • Rotterdam plant ein neues Offshore-Terminal

    HANSA+ Rotterdam bekommt neues Heavylift-Offshore-Terminal

    Europas größter Seehafen Rotterdam will stärker von der Entwicklung im Offshore-Wind-Sektor profitieren und will ein neues Terminal für Heavylift- und RoRo-Umschlag bauen.
  • DSMA, Deepsea Mining Alliance

    HANSA+ Deutschland hat eine neue Deepsea Minerals Alliance

    Es geht um die industrielle Nutzung des Meeresbodens, für die es eine starke Stimme geben soll: Die Deepsea Minerals Alliance (DSMA) hat sich nach Auflösung der bisherigen Deepsea Mining Alliance neu gegründet.
  • HANSA+ Windcat ordert erste CSOV-Einheit einer neuen Klasse bei Damen

    Die niederländische Offshore-Reederei Windcat und die Schiffbaugruppe Damen Shipyards vertiefen ihre Zusammenarbeit und entwickeln gemeinsam eine neue Klasse von Multi-Purpose Accommodation Support Vesseln (MP-ASV).
  • Karte von Dänemark mit Offshore-Windparks

    HANSA+ 2,8 GW: Dänemark schreibt neue Offshore-Flächen aus

    Der Offshore-Ausbau in Dänemark schreitet weiter voran: Drei neue Parks sollen in Nordsee und Kattegat enstehen. Schon jetzt deckt das Land die Hälfte seines Energiebedarfs über Windkraft.
  • HANSA+ Cadeler meldet starke Zahlen zum Quartal

    Die dänische Offshore- und Heavylift-Reederei Cadeler hat ihre Ergebnisse für das dritte Quartal vorgelegt und damit ein deutliches Wachstum bestätigt.
  • HANSA+ Bundesrat fordert Rettungsdienst von Offshore-Windpark-Betreibern

    Die Betreiber der Offshore-Windparks und Konverter-Stationen in der deutschen ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) der Nord- und Ostsee sollen nach Ansicht des Bundesrats einen Rettungsdienst einrichten.
  • HANSA+ Staatliche Bank KfW bekommt Geld für Einstieg bei Tennet

    Nach dem Einstieg von Investoren könnte auch der deutsche Staat bald Anteilseigner des beim Offshore-Wind-Ausbau engagierten Übertragungsnetzbetreiber Tennet Deutschland werden.

Offshore

Offshore-Anlagen sind nicht erst seit der grünen Revolution dank Windkraft relevant für die internationale Schifffahrt. Plattformen im Meer werden schon lange zur Rohstoffförderung oder -verladung sowie für viele weitere Bereiche genutzt. Hier finden sich daher aktuelle Nachrichten rund um Offshore-Anlagen, die für zahlreiche Branchen relevant sind.

Offshore: Ein weites Feld

Feste oder lokal schwimmende Anlagen vor der Küste können die unterschiedlichsten Rollen spielen. Heutzutage gibt es zahlreiche Arten, Offshore-Raum zu nutzen:
  • Windpark-Anlagen und Umspannungsplattformen
  • Offshore-Terminals zur Löschung von Großtankern (z. B. LNG)
  • Infrastruktur-Anlagen wie Funk-, Radar- oder Leuchttürme
  • Feste Forschungsplattformen
  • Anlagen zur Ressourcenförderung (Ölbohrplattformen etc.)
Derartige Plattformen sind fest in den maritimen Verkehr eingebunden, denn sie können nur auf dem Seeweg erreicht werden. Da sie allerdings oft Zwecke erfüllen, die für die gesamte Wirtschaft relevant sind (Förderung von Ressourcen, Unterstützung des Warenverkehrs etc.), geht ihr Einfluss weit über den Bereich Schifffahrt hinaus: Eine neu errichtete Offshore-Windkraftanlage zum Beispiel beeinflusst den inländischen Strompreis. Und LNG-Terminals können sogar politische Relevanz haben – beispielsweise um den inländischen Gasmarkt für neue Rohstofflieferanten zu öffnen.

Von Offshore-Projekten in der Nordsee bis zur internationalen Infrastruktur

Mit seiner starken Seehandels-Tradition sind Entwicklungen in Deutschland im Bereich Offshore natürlich sehr relevant. Doch auch internationale Bauvorhaben werden genauer beleuchtet. Denn oft genug sorgt der Neubau von Offshore-Plattformen für ganz neue Warenströme. Zum Beispiel, wenn Terminals für Wasserstoff- oder LNG-Treibstoffe neu errichtet werden, wodurch sich für eine ganze Nation der Handel dieser Rohstoffe über See erschließen lassen kann.

Offshore-Windenergie und Schifffahrt

Ein Feld, in dem der Bereich Offshore in die öffentliche Wahrnehmung gerückt ist, sind Windräder. Sie sind eng verzahnt mit der Seefahrt, da sie durch spezielle Arbeitsschiffe konstruiert und gewartet werden. Gleichzeitig stellen derartige Offshore-Plattformen ein Hindernis für andere Schiffe wie Tanker oder Containerschiffe dar, das umschifft werden muss. Grüne Energie wird immer wichtiger. Dementsprechend wächst auch die globale Fläche der Offshore-Windparks. Aktuelle Neuigkeiten zu Neubauten und Erweiterungen dieser Areale sind für alle Akteure auf dem Weltmarkt relevant, vom Investor bis zur Reederei.

Logistiklösungen für Offshore-Plattformen

Windräder und andere Offshore-Infrastruktur müssen in festen Intervallen gewartet werden, während bemannte Plattformen eine regelmäßige Versorgung mit Personal sowie Ressourcen erfordern. Der Bereich der Offshore-Logistik hat sich daher zu einer essenziellen Dienstleistung in der Seefahrt entwickelt. Gerade bei Reparaturen, Refits und dem Rückbau von Plattformen werden spezielle Installationsschiffe benötigt. Dienstleister oder Häfen mit entsprechenden Flotten sind ein fester Bestandteil der Offshore-Infrastruktur. Aus diesem Grund lohnt sich der Blick auf relevante Informationen zum Flottenausbau und zu technischen Innovationen, die die Offshore-Logistik effizienter gestalten. Denn ein Ausbau der Flotte erzeugt ganz neue Möglichkeiten bei der Errichtung und Wartung solcher Anlagen. Während beispielsweise Crew Transfer Vessels (CTV) die benötigten Arbeiter und Techniker an die Einsatzorte bringt, halten Commissioning Service Operation Vessels (CSOV) die benötigten Materialien bereit und bieten dem Personal eine Unterkunft für die Dauer der Arbeiten. Neue Schiffstechnik bedeutet deshalb oft genug eine deutliche Erweiterung der logistischen Möglichkeiten bestimmter Betriebsstandorte.

Infrastruktur hat politische Dimensionen

Wie praktisch alle Bereiche der maritimen Wirtschaft ist auch die Offshore-Infrastruktur von politischer Relevanz. Investitionen und Neukonstruktionen stehen unter dem Einfluss von Fördergeldern einerseits und Umweltauflagen andererseits. Die neuesten Geschehnisse in der Politik sind daher ein wichtiges Fokusthema, um einzuschätzen, wie sich die Infrastruktur in Zukunft ändern wird.

Aktuelle Offshore-News

Vorgelagerte Plattformen sind schon längst ein fester Bestandteil der maritimen Infrastruktur. Ein Blick auf die aktuellen Neuigkeiten zu dieser Thematik lohnt sich also für jeden Akteur im Bereich der Schifffahrt. Doch auch Investoren und Unternehmen, die mit Schifffahrt direkt nichts zu tun haben, sollten sich um ein Bild der aktuellen Lage bemühen. Denn alle Bereiche der globalen Wirtschaft sind miteinander verzahnt.
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