Offshore
  • Ein Offshoreschiff von IWS

    HANSA+ Integrated Wind Solutions verlängert CSOV-Verträge

    Der norwegische Offshore-Dienstleister Integrated Wind Solutions (IWS) hat den Auftragsbestand seiner Geschäftseinheit IWS Fleet durch mehrere Vertragsverlängerungen weiter gestärkt.
  • Transport von Windkraft-Komponenten

    HANSA+ HHLA schließt Großtransport für Offshore-Anlagen ab

    Das Transportunternehmen HHLA Project Logistics hat den Transport von Windkraftanlagen nach Baku in Aserbaidschan abgeschlossen.
  • HANSA+ Esvagt übernimmt SOV-Duo von Edda Wind

    Die Offshore-Reederei Esvagt treibt ihre Wachstumsambitionen mit der Übernahme von zwei Service Operation Vessel (SOVs) von Edda Wind voran.
  • „Isaac Newton“ verbindet das erste Kabel an der Konverterterstation Dolwin Kappa

    HANSA+ Jan De Nul schließt Arbeiten an DolWin Kappa ab

    Die belgische Spezialreederei Jan De Nul hat eine umfangreiche Transport- und Installationskampagne an der Konverterstation DolWin Kappa fertiggestellt. Betrieben wird sie von Tennet.
  • Bundestag, Reichstag, Berlin, Parlament, Offshore, Maritime Wirtschaft

    HANSA+ Bundesregierung legt Plan für Offshore-CCS vor – „Contra“ aus Bundesrat

    Die schwarz-rote Koalition in Berlin will die Voraussetzungen für die Speicherung von Kohlendioxid (Carbon Capture and Storage, CCS) im Meeresgrund schaffen. Mit dem Bundesrat gibt es dazu aber noch Differenzen.
  • HANSA+ „BalWin5“: Seatrium und GE Vernova erhalten Zuschlag

    Der Übertragungsnetzbetreiber TenneT hat den Konsortialpartnern GE Vernova und Seatrium den Auftrag für wesentliche Teile der neuen Offshore-HGÜ-Anbindung „BalWin5“ erteilt.
  • Ein Windrad

    HANSA+ Schlappe für Trump: Richterin kippt „Wind Order“

    Gute Nachrichten für die Offshore-Windkraft in den USA: Eine Richterin kippt die Executive Order von Präsident Trump, mit der er die Zulassung neuer Projekte blockiert hatte.
  • "Borkum Riffgrund 3" liegt vor der deutschen Nordseeküste

    HANSA+ „Borkum Riffgrund 3“ produziert ersten Strom

    Seit dieser Woche speist der Offshore-Windpark „Borkum Riffgrund 3“ Strom ins Netz ein. Nach vollständiger Inbetriebnahme soll der Nordsee-Windpark rund 913 MW jährlich produzieren. 
  • Svanen, Van Oord, Windanker, Offshore, Windpark

    HANSA+ Rekord-Fundamente für deutsches „Windanker“-Projekt stehen

    Die niederländische Spezialreederei Van Oord hat den Transport und die Installation aller 21 Monopiles für den Offshore-Windpark „Windanker“ abgeschlossen, der vor der Insel Rügen entsteht.
  • Bundestag, Reichstag, Berlin, Parlament, Offshore, Maritime Wirtschaft

    HANSA+ Der Weg für ein neues Offshore-Gesetz ist frei

    Morgen will die Bundesregierung mit einem neuen Gesetz die Genehmigungen für Offshore-Windkraft-Projekte beschleunigen. Der Ausschuss für Wirtschaft und Energie hat den Weg dafür heute freigemacht.

Offshore

Offshore-Anlagen sind nicht erst seit der grünen Revolution dank Windkraft relevant für die internationale Schifffahrt. Plattformen im Meer werden schon lange zur Rohstoffförderung oder -verladung sowie für viele weitere Bereiche genutzt. Hier finden sich daher aktuelle Nachrichten rund um Offshore-Anlagen, die für zahlreiche Branchen relevant sind.

Offshore: Ein weites Feld

Feste oder lokal schwimmende Anlagen vor der Küste können die unterschiedlichsten Rollen spielen. Heutzutage gibt es zahlreiche Arten, Offshore-Raum zu nutzen:
  • Windpark-Anlagen und Umspannungsplattformen
  • Offshore-Terminals zur Löschung von Großtankern (z. B. LNG)
  • Infrastruktur-Anlagen wie Funk-, Radar- oder Leuchttürme
  • Feste Forschungsplattformen
  • Anlagen zur Ressourcenförderung (Ölbohrplattformen etc.)
Derartige Plattformen sind fest in den maritimen Verkehr eingebunden, denn sie können nur auf dem Seeweg erreicht werden. Da sie allerdings oft Zwecke erfüllen, die für die gesamte Wirtschaft relevant sind (Förderung von Ressourcen, Unterstützung des Warenverkehrs etc.), geht ihr Einfluss weit über den Bereich Schifffahrt hinaus: Eine neu errichtete Offshore-Windkraftanlage zum Beispiel beeinflusst den inländischen Strompreis. Und LNG-Terminals können sogar politische Relevanz haben – beispielsweise um den inländischen Gasmarkt für neue Rohstofflieferanten zu öffnen.

Von Offshore-Projekten in der Nordsee bis zur internationalen Infrastruktur

Mit seiner starken Seehandels-Tradition sind Entwicklungen in Deutschland im Bereich Offshore natürlich sehr relevant. Doch auch internationale Bauvorhaben werden genauer beleuchtet. Denn oft genug sorgt der Neubau von Offshore-Plattformen für ganz neue Warenströme. Zum Beispiel, wenn Terminals für Wasserstoff- oder LNG-Treibstoffe neu errichtet werden, wodurch sich für eine ganze Nation der Handel dieser Rohstoffe über See erschließen lassen kann.

Offshore-Windenergie und Schifffahrt

Ein Feld, in dem der Bereich Offshore in die öffentliche Wahrnehmung gerückt ist, sind Windräder. Sie sind eng verzahnt mit der Seefahrt, da sie durch spezielle Arbeitsschiffe konstruiert und gewartet werden. Gleichzeitig stellen derartige Offshore-Plattformen ein Hindernis für andere Schiffe wie Tanker oder Containerschiffe dar, das umschifft werden muss. Grüne Energie wird immer wichtiger. Dementsprechend wächst auch die globale Fläche der Offshore-Windparks. Aktuelle Neuigkeiten zu Neubauten und Erweiterungen dieser Areale sind für alle Akteure auf dem Weltmarkt relevant, vom Investor bis zur Reederei.

Logistiklösungen für Offshore-Plattformen

Windräder und andere Offshore-Infrastruktur müssen in festen Intervallen gewartet werden, während bemannte Plattformen eine regelmäßige Versorgung mit Personal sowie Ressourcen erfordern. Der Bereich der Offshore-Logistik hat sich daher zu einer essenziellen Dienstleistung in der Seefahrt entwickelt. Gerade bei Reparaturen, Refits und dem Rückbau von Plattformen werden spezielle Installationsschiffe benötigt. Dienstleister oder Häfen mit entsprechenden Flotten sind ein fester Bestandteil der Offshore-Infrastruktur. Aus diesem Grund lohnt sich der Blick auf relevante Informationen zum Flottenausbau und zu technischen Innovationen, die die Offshore-Logistik effizienter gestalten. Denn ein Ausbau der Flotte erzeugt ganz neue Möglichkeiten bei der Errichtung und Wartung solcher Anlagen. Während beispielsweise Crew Transfer Vessels (CTV) die benötigten Arbeiter und Techniker an die Einsatzorte bringt, halten Commissioning Service Operation Vessels (CSOV) die benötigten Materialien bereit und bieten dem Personal eine Unterkunft für die Dauer der Arbeiten. Neue Schiffstechnik bedeutet deshalb oft genug eine deutliche Erweiterung der logistischen Möglichkeiten bestimmter Betriebsstandorte.

Infrastruktur hat politische Dimensionen

Wie praktisch alle Bereiche der maritimen Wirtschaft ist auch die Offshore-Infrastruktur von politischer Relevanz. Investitionen und Neukonstruktionen stehen unter dem Einfluss von Fördergeldern einerseits und Umweltauflagen andererseits. Die neuesten Geschehnisse in der Politik sind daher ein wichtiges Fokusthema, um einzuschätzen, wie sich die Infrastruktur in Zukunft ändern wird.

Aktuelle Offshore-News

Vorgelagerte Plattformen sind schon längst ein fester Bestandteil der maritimen Infrastruktur. Ein Blick auf die aktuellen Neuigkeiten zu dieser Thematik lohnt sich also für jeden Akteur im Bereich der Schifffahrt. Doch auch Investoren und Unternehmen, die mit Schifffahrt direkt nichts zu tun haben, sollten sich um ein Bild der aktuellen Lage bemühen. Denn alle Bereiche der globalen Wirtschaft sind miteinander verzahnt.
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