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Die bei einem Brand schwer beschädigte »Maersk Honam« kehrt nach der Reparatur in Korea zurück in den Dienst. Eigner Maersk hat das Schiff allerdings umbenannt.

Vor 17 Monaten war das verheerende Feuer an Bord der »Maersk Honam« ausgebrochen und hatte das Vorschiff des 15.200-TEU-Frachter zerstört. Fünf Seeleute waren bei dem Unglück um Indischen Ozean ums Leben gekommen.

Maersk Honam
März 2018: Der Brand auf der »Maersk Honam« sorgte für Aufsehen (Foto: Indian Coast Guard)

In Korea ist der Unglücksschiff wieder aufgebaut worden, nachdem das Vorschiff abgetrennt und der 228,5 m lange verbleibende Rumpf per Dockschiff zur Reparaturwerft Hyundai Heavy Industries (HHI) in Ulsan gebracht worden waren.

Laut dem Branchendienst Alphaliner kehrt das Schiff unter seinem neuen Namen »Maersk Halifax« am 5. August auf die Weltmeere zurück und wird von Maersk im Asien-Mittelmeer-Dienst AE11 wieder zum Einsatz gebracht. Das neue Vorschiff habe einen deutlich kleineren, kraftstoffsparenden Wulstbug und auch einen Scrubber (Abgaswäscher) erhalten, heißt es.

Maersk Honam
© Maersk

Die »Maersk Honam« war im September 2017 als dritte Einheit in einer Serie von neun Großschiffen der sogenannten H-Serie mit einer Kapazität von jeweils 15.282 TEU von Hyundai Heavy Industries abgeliefert worden. Bei einer Länge von 353 m und einer Breite von 53,30 m sind diese kompakten Schiffe eine Reihe kürzer und eine Reihe breiter als die marktüblichen ULCV dieser Größe.

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