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Die Partner bremenports, Niedersachsen Ports, JadeWeserPort und BLG wollen in einer Pilotstudie verschiedene Leuchtmittel miteinander vergleichen, um in Zukunft bei der Beleuchtung der Häfen Energie effizienter zu nutzen.

»Neben den bereits eingesetzten Leuchtmitteln Natriumdampf und LED soll in diesem Projekt das innovative und umweltfreundliche Leuchtmittel LEP zum Einsatz kommen«, berichtet bremenports-Geschäftsführer Robert Howe.

Die LEP-Leuchten sind laut NPorts bei einer hohen Beleuchtungsstärke sehr energieeffizient. Da die eingesetzte elektrische Energie zu einem hohen Grad in Licht umgewandelt wird, können im Vergleich zu konventionellen Leuchtmitteln Einsparungen von bis zu 80 % erzielt werden. Durch einen geringeren Wartungsbedarf, hohe Lebensdauer und eine kleinere Anzahl benötigter Leuchten fallen weniger Kosten an.

Das LEP-Projekt der Länder Bremen und Niedersachsen wird mit 145.000 € aus dem Förderfonds der Metropolregion Nordwest gefördert. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 308.500 €. Unterstützung gibt es von A&O Lighting Technology und Glamox Aqua Signal aus Bremen, iSiTEC und CONLED aus Bremerhaven sowie vom Hansestadt Bremisches Hafenamt und der Eisenbahn- und Stadtbahnaufsicht. Auch die Hochschule Bremen begleitet das Vorhaben mit Projektarbeiten im Masterstudiengang »Zukunftsfähige Energiesysteme«.

LEP-Lampen werden in europäischen Häfen bisher noch nicht verwendet. Sie werden in den USA produziert und dort bereits an verschiedenen Hafenstandorten eingesetzt. LEP steht für »Light Emitting Plasma« – eine neuartige Technologie, um energieeffizient und klimafreundlich Licht zu erzeugen. In einer Quarzlampe werden mit Hilfe von Mikrowellen chemische Verbindungen angeregt. So wird ein Plasma erzeugt, das Licht emittiert. Das so erzeugte Lichtspektrum ist dem Tageslicht sehr ähnlich. Diese Technik funktioniert ohne Elektroden oder Glühdraht. LEP ist damit eine punktförmige Lichtquelle; insgesamt ist diese Art der Lichterzeugung sehr effizient.