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Das dänische Schifffahrts- und Logistikunternehmen DFDS profitiert von einem Anstieg der Fährpassagiere in Europa.

»Wir haben im 2. Quartal ein ausgezeichnetes Ergebnis erzielt, das auf soliden Anstrengungen im gesamten Unternehmen beruht. Wir sind auf dem besten Weg, weiter zu wachsen«, sagte heute Torben Carlsen, CEO der Fährreederei, die 55 Fähren auf 23 Routen betreibt.

Der Vorsteuergewinn für das zweite Quartal konnte mit 102 Mio. € mehr als verdoppelt werden. Die Umsatzerlöse der Gruppe stiegen um 67% auf umgerechnet rund 940 Mio. €. Zurückgeführt wird das Plus auf »die anhaltende Erholung der Zahl der Fährpassagiere und der Erträge sowie auf Preiserhöhungen bei Frachtfährdiensten und Logistiklösungen zur Deckung steigender Energie- und anderer Kosten«. Darüber hinaus wurde der Umsatz durch die Übernahmen der HSF Logistics Group im September 2021 und von ICT Logistics im Januar 2022 gesteigert.

Gegen Ende des Quartals gab es allerdings auch Rückgänge. Betroffen ist vor allem der Frachtverkehr – einerseits in der Ostsee, wo sich der Krieg in der Ukraine in der Bilanz bemerkbar macht, nicht zuletzt auf den Routen zwischen Deutschland und Litauen. Zum Anderen gab es auch im Verkehr mit Großbritannien ein Minus.

Das EBITDA des Quartals stieg um 63% auf rund 195 Mio. €. Das Gesamt-EBITDA für die Passagieraktivitäten in den Geschäftsbereichen Kanal, Ostsee und Passagier ist nach einem Minus von 9 Mio. € im Vorjahr auf +34 Mio. € geklettert. Das EBITDA im Passagierverkehr lag allerdings im zweiten Quartal noch 15% unter dem des Jahres 2019, dem letzten Jahr vor dem Ausbruch der Corona-Pandemie.

 

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