Stapellauf für MSC-Kreuzfahrtschiff „Explora III“

Bei der italienischen Werftengruppe Fincantieri wird mit Hochdruck an der Flotte für Explora Journey, der Kreuzfahrt-Luxusmarke von MSC, gearbeitet.
Stapellauf für MSC-Kreuzfahrtschiff „Explora III“
tapellauf des MSC-Kreuzfahrtschiffs „Explora III“ in Genua (© Fincantieri)

Auf der Werft in Genua lief kürzlich die „Explora III“ vom Stapel, und auch bei den nächsten beiden Schwesterschiffen gibt es Fortschritte. MSC investiert Milliardensummen in das Projekt.

Zwei Schiffe der Flotte sind bereits jetzt im Einsatz, in den nächsten drei Jahren soll sie auf insgesamt sechs anwachsen. Zuletzt vermeldete Fincantieri gleich drei Meilensteine auf der Werft im Stadtteil Sestri Ponente: Während die „Explora III“ vom Stapel lief, fanden zeitgleich die Münzzeremonie für die „Explora IV“ sowie der Stahlschnitt der „Explora V“ statt. Laut Zeitplan sollen die Schiffe in kurzer Folge abgeliefert werden, mit der „Explora VI“ sticht im Jahr 2028 das letzte Kreuzfahrtschiff der Serie in See. Sie nutzen LNG als Kraftstoff und verfügen unter anderem über Kaltwassersysteme, selektive katalytische Reduktionssysteme und Brennstoffzellen, die LNG zu Wasserstoff reagieren lassen.

„Heute feiern wir einen dreifachen Meilenstein im Wachstum unserer Luxusmarke Explora Journeys, deren Flotte innerhalb von drei Jahren mit allen sechs Schiffen voll einsatzfähig sein wird“, sagte Pierfrancesco Vago, Executive President der Passenger Division der MSC Group. „Wir sind sehr zufrieden mit den bereits weltweit erzielten Ergebnissen von Explora Journeys und dem Feedback unserer Gäste. Nachhaltigkeit hat für unser Unternehmen weiterhin Priorität. Und diese Schiffe spielen dank der neuen Lösungen und Technologien an Bord eine grundlegende Rolle auf unserem Weg zur Dekarbonisierung.“

Luigi Matarazzo, General Manager der Handelsschiffsparte von Fincantieri, erklärte: „Wir sind stolz darauf, die MSC Group auf diesem Weg zu begleiten. Er zeigt Fincantieris Fähigkeit, die Entwicklung des Kreuzfahrtmarktes, an dem wir weltweit einen Anteil von über 45% halten, zu interpretieren und zu antizipieren. Die Flotte der Explora Journeys ist ein konkretes Beispiel dafür, wie die Zusammenarbeit mit Reedern zu hervorragenden Ergebnissen führen kann, die Innovation, Nachhaltigkeit und Qualität vereinen. Fünf der sechs Schiffe dieser Klasse werden hier in Sestri Ponente gebaut – ein strategischer Vorteil unseres Produktionssystems und ein Symbol für eine industrielle Vision, die auf moderne Werften, grüne Technologien und hochkomplexe Prozesse ausgerichtet ist.“

Für MSC ist die Marke Explora Journeys ein Milliardenprojekt, das in Italien enorme Wirkung zeigt: Mit einer Investition von ca. 3,5 Mrd. € sollen „wirtschaftliche, technologische und arbeitsmarktpolitische Vorteile“ in Höhe von 15 Mrd. € entstehen, heißt es – den Tourismus-Anteil noch nicht einberechnet. Die Lieferkette konzentriert sich überwiegend auf Italien, jedes einzelne Schiff erfordert etwa 7 Mio. Arbeitsstunden und beschäftigt durchschnittlich 2.500 Mitarbeiter über einen Zeitraum von zwei bis drei Jahren.

Einschließlich der vier in den letzten Jahren bei Fincantieri bestellten und bereits agelieferten Schiffe – „MSC Seaside“, „MSC Seaview“, „MSC Seashore“ und „MSC Seascape“ – beläuft sich die Gesamtinvestition von MSC auf rund 7 Mrd. €.

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