Maritimer Koordinator Ploß besucht HANSA auf der SMM

Im Gespräch mit HANSA-Chefredakteur Michael Meyer hob der Spitzenpoltiker vor allem die Bedeutung von Innovationen für den maritimen Standort Deutschland hervor.

(© Wygand)
„Dass die SMM am Standort Hamburg stattfindet, zeigt auch, welche Bedeutung die maritime Industrie weltweit hat“, betonte Ploß bei seinem Besuch am HANSA-Stand 433 in Halle A1. Darauf könne Deutschland auch für die Zukunft aufbauen, so Ploß optimistisch weiter.
Entscheidend sei dabei die technologische Wettbewerbsfähigkeit. „Wir müssen vor allem innovativ sein und wir müssen besser sein, weil dann die Technologien nicht nur in Deutschland gekauft, sondern auch weltweit exportiert werden“, sagte Ploß im Gespräch mit HANSA-Chefredakteur Michael Meyer.
Der maritime Koordinator sieht in der Branche erhebliches Wachstumspotenzial. „Ich sehe sehr großes Potenzial und über 100.000 Arbeitsplätze werden da in den nächsten Jahren entstehen“, so Ploß.
Die Bundesregierung wolle die Entwicklung der Branche entsprechend begleiten. „Das ist eine echte Zukunftsbranche, die wir auch politisch unterstützen wollen, unter anderem auch durch das maritime Forschungsprogramm“, unterstrich Ploß.
Der Schiffbau habe sich im vergangenen Jahr positiv entwickelt und an vielen maritimen Standorten in Deutschland neue Arbeitsplätze geschaffen, heißt es in einer zeitlich veröffentlichten Mitteilung des Ministeriums. Bei anhaltend hoher Nachfrage und guten Rahmenbedingungen für Ausbildung und Investitionen sind nach Ansicht von Ploß rund 100.000 zusätzliche Arbeitsplätze in der gesamten Wertschöpfungskette der maritimen Industrie möglich.
Die hohe Kompetenz der deutschen maritimen Wirtschaft zeige sich insbesondere in den Bereichen Spezialschiffstechnik und Produktion sowie bei Sicherheits- und Umweltschutzsystemen. Die Branche stelle sich zudem den Herausforderungen der Energiewende mit neuen Technologien für emissionsarme Antriebe.

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