MYS: Lürssen präsentiert gleich sechs Neubauten

Heute startet die Monaco Yacht Show. Wie jedes Jahr zählen Lürssen-Superyachten zu den Highlights der Messe. In diesem Jahr präsentiert der deutsche Schiffbauer gleich sechs in diesem Jahr abgelieferte Schiffe.
Die rund 102 m lange „Nixie“ feiert ihr Debüt in Monaco (© Lürssen / Charl van Rooy)
Die rund 102 m lange „Nixie“ feiert ihr Debüt in Monaco (© Lürssen / Charl van Rooy)

Lürssen feiert auf der Monaco Yacht Show (MYS) die Auslieferung von sechs individuell gebauten Yachten. Das Unternehmen präsentiert seine Flotte des Jahres 2026 und zeigt die 102,4 m lange „Nixie“ erstmals der Öffentlichkeit. 

Die diesjährigen Ablieferungen zeigen Lürssen zufolge die Bandbreite, die der Superyachtbauer anbieten kann. So unterscheiden sich die „Boardwalk“, „Deep Blue“, „Nausicaä“, „Nixie“, „O3“ und „Odisea“ sowohl beim Design als auch in der Länge – die zwischen 78 m bis über deutlich 100 m rangiert. 

Lürssen baut an drei Standorten in Deutschland

Das Unternehmen betreibt drei Werften in Norddeutschland und ein Designzentrum in Kroatien. Seine Expertise umfasst Neubauten und Umbauten. Darüber hinaus betreut ein eigenständiges Vertriebsbüro in Nordamerika Kunden in den USA. Lürssen hat sich laut eigenen Angaben mit der Entwicklung komplexer und innovativer technischer Lösungen für große Yachten einen Namen gemacht und erarbeitet neue Ansätze, wenn herkömmliche Lösungen nicht ausreichen. 

„Eine Yacht bei Lürssen in Auftrag zu geben, ist eine sehr persönliche Erfahrung“, sagt Peter Lürssen. „Jede Yacht spiegelt eine andere Vision wider, und jedes Projekt stellt unsere Teams vor andere Aufgaben. Dass wir in einem einzigen Jahr sechs Yachten mit jeweils eigenem Charakter und eigenen Ansprüchen ausgeliefert haben, zeigt die Bandbreite unserer Expertise.“

Allein in diesem Jahr habe Lürssen Lösungen umgesetzt, die eigens für die Anforderungen einzelner Projekte entwickelt wurden: von großflächigen Glaskonstruktionen und innovativen Trockendocklösungen bis hin zu großen fest installierten LED-Außenbildschirmen und grundlegend neu gestalteten Raumaufteilungen.

Lürssen plant Servicezentrum am Mittelmeer

Auch die Umbauabteilung von Lürssen war stark ausgelastet. Sie schloss in diesem Jahr in Norddeutschland sechs umfangreiche Umbauprojekte mit einer Gesamtlänge von mehr als 650 m ab. Dazu gehörte die 136 m lange „Hadar“ (ehemals „Flying Fox“). Neben einer vollständigen Neulackierung und einer Motorüberholung erhielt sie einen eigens entwickelten klappbaren Mast. Dadurch verringert sich ihre Höhe über der Wasserlinie um sechs Meter, was zusätzliche Fahrtgebiete erschließt.

„Unsere Umbauabteilung ermöglicht es uns, unsere Kunden in jeder Phase des Yachtbesitzes zu unterstützen“, sagt York Ilgner, Geschäftsführer der Lürssen Werft Hamburg. „Wie unsere Kollegen im Neubau sind auch wir auf anspruchsvollste und technisch herausfordernde Aufgaben vorbereitet. Das gilt für Motor- und Segelyachten gleichermaßen.“

Über seine Fast Operations and Repair Unit (FORU) bietet Lürssen zudem einen umfassenden weltweiten Service an, der in den vergangenen Jahren kontinuierlich ausgebaut wurde. Im Zuge dieser Erweiterung plant das Unternehmen ein eigenes Servicezentrum im Mittelmeerraum. Als Standort wurde Tarragona in Spanien ausgewählt. Das Zentrum soll als Stützpunkt in einer Region dienen, in der viele Lürssen-Yachten und andere Yachten unterwegs sind. Yachten in weiter entfernten Fahrtgebieten werden weiterhin von eingeflogenen FORU-Teams betreut.

Mehr zu den sechs in diesem Jahr abgelieferten Lürssen-Yachten ist auf HANSA Yachts zu finden.

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